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Barcelona: Messi als Sieggarant

Der FC Barcelona hat es Lionel Messi zu verdanken, dass er nach zwei Spieltagen mit dem Punktemaximum die Tabellenspitze der «Basler» Champions-League-Gruppe C ziert.

Knapp gewonnen: Barcelonas Pique klärt vor Schachtjors Brandao.
Knapp gewonnen: Barcelonas Pique klärt vor Schachtjors Brandao.
Keystone

Messi, nach einer Stunde für den harmlosen Thierry Henry eingewechselt, führte die Katalanen auswärts gegen Schachtjor Donezk mit einer späten Doublette noch zum 2:1-Sieg. Dem Ausgleich haftet allerdings der Makel der Unsportlichkeit an.

Messi verwertete in der 87. Minute eine Hereingabe des ebenfalls ins Spiel gekommenen Bojan Krkic, die Schachtjor-Donezk Piatow dilettantisch abprallen liess, zum 1:1. Zuvor hatte «Barça» die Fairplay-Regel missachtet, weil es den Ball nach einem Foul-Out nicht dem Gegner zurückspielte. Wütende Proteste und Konzentrationsmängel der Ukrainer waren die Folge, Messi der Nutzniesser der allgemeinen Konfusion.

Heisse Schlussphase

In der vierten Minute der Nachspielzeit gelang dem Argentinier nach Querpass von Xavi mit einem perfiden Lobball das 2:1. Für Barcelona, das erst mit den Einwechslungen der Youngsters in Fahrt kam, war es der fürstliche Lohn für eine zuvor brotlose Leistung. Optisch war der in der Primera Division zuletzt drei Mal in Serie siegreiche FCB mit seinen schnellen Passfolgen zwar überlegen, klare Torchancen blieben aber allzu lange aus.

Fast 45 Minuten rannte Barcelona einem Rückstand hinterher. Ilsinho hatte Schachtjor kurz vor der Pause nicht unverdient in Führung gebracht. Der Brasilianer, der zuvor das 1:0 schon knapp verpasst hatte, setzte sich im Zweikampf gegen Captain Puyol durch und hob den Ball geschickt ins Tor. Ilsinho, der Milans Brasilianer Kaka verblüffend ähnlich sieht, war der gefährlichste der fünf bei Schachtjor eingesetzten Südamerikaner.

si/fal

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