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Attraktiver und starker Gegner

YB trifft in der 3. Qualifikationsrunde zur Champions League auf Monaco.

Mit dem neuen Dress zum Erfolg? Für Trainer Uli Forte ist Monaco der «schwierigste Gegner», der möglich gewesen sei.
Mit dem neuen Dress zum Erfolg? Für Trainer Uli Forte ist Monaco der «schwierigste Gegner», der möglich gewesen sei.
Andreas Blatter

Brügge, Ajax Amsterdam, Schachtar Donezk, Monaco oder ZSKA Moskau? Fünf Gegner standen zur Auswahl, und YB trifft in der 3. Qualifikationsrunde zur Champions League auf Monaco.

Die Young Boys treten zuerst zu Hause an (Dienstag, 28.Juli), eine Woche später findet das Rückspiel im Fürstentum am Mittelmeer statt.

Knapp an Juventus gescheitert

Die YB-Spieler, welche die Auslosung in der Kabine verfolgten, reagierten mit gemischten Gefühlen. Einerseits waren sie froh, nicht nach Russland oder in die Ukraine reisen zu müssen. Andererseits ist Monaco ein sehr starkes Team, für YB-Trainer Uli Forte der «schwierigste Gegner», der möglich gewesen sei.

Vor ein paar Monaten scheiterte Monaco erst im Viertelfinal der Champions League unglücklich und sehr knapp am späteren Finalisten Juventus (0:0, 0:1). Der französische Spitzenklub hat sich in den letzten Jahren einen ausgezeichneten Ruf als Talentschmiede erarbeitet und wurde 7-mal Meister (zuletzt 2000). 2004 stand der Verein im Champions-League-Final (0:3 gegen Porto).

Kondogbia weg, Traoré da

Monaco, zuletzt Dritter in Frankreich, ist gegen YB favorisiert, aber es gibt auch gute Gründe, die für den Aussenseiter sprechen. Die Young Boys werden eingespielt und im Wettkampfrhythmus sein, während die Ligue 1 erst am Wochenende nach dem Rückspiel beginnen wird.

Zudem hat der AS Monaco mal wieder einen heftigen Umbruch im Kader zu verkraften, mehrere Stammkräfte verliessen den Klub für insgesamt 60 Millionen Franken Ablösesumme. So auch der wichtigste Akteur, der kräftige, überragende Mittelfeldspieler Geoffrey Kondogbia (22 Jahre), der für über 35 Millionen zu Inter Mailand wechselte. Flügel Yannick Ferreira Carrasco (21) brachte rund 22 Millionen ein, er ging zu Atlético Madrid.

Monaco investierte aber auch ungefähr 60 Millionen in neue Kräfte und holte erneut Grosstalente wie den 20-jährigen Adama Traoré (15 Millionen), zuletzt Mitspieler des früheren YB-Stürmers Michael Frey bei Lille. Der Malier wurde kürzlich zum besten Spieler der U-20-WM gewählt.

Oder wie Ivan Cavaleiro (17 Millionen), letzte Saison Mitspieler der YB-Zugänge Miralem Sulejmani und Loris Benito bei Benfica Lissabon. Oder wie Guido Carrillo (10 Millionen von Estudiantes), ein gross gewachsener Angreifer aus Argentinien. Und wie Stephan El Shaarawy, Italiens Sturmhoffnung, leihweise von Milan geholt.

Uli Forte sagt angesichts des Topkaders bei Monaco, YB benötige «zwei überragende Leistungen», um weiterzukommen. Bei einer Niederlage würden die Young Boys als gesetztes Team in den Europa-League-Playoffs weitermachen. Bei einem Coup gegen Monaco würde in den Champions-League-Playoffs wieder ein prominentes Team wie Manchester United warten.

BZ/fdr

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