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Als Fussballer und als Mensch reifen

Thorsten Schick übt sich in Bescheidenheit. Der Zuzug von Sturm Graz stellt keine Ansprüche, sondern will bei YB mit Leistung glänzen. Er soll den etablierten Spielern auf den Flügeln Druck machen.

Längst entscheiden im modernen Fussball nicht nur die spielerischen Qualitäten darüber, ob ein Akteur transferiert wird. Denkweise, Erscheinungsbild, Einstellung, persönliche Stärken und Schwächen des Fussballers fliessen bei immer mehr Vereinen ebenso in die Beurteilung ein wie die technischen und athletischen Fähigkeiten. Kurz: Ein neuer Spieler muss auch charakterlich in die Umgebung und zum Klub passen – so bewerten es auch die Verantwortlichen des BSC Young Boys. Insofern macht die Verpflichtung des Österreichers Thorsten Schick Sinn.

Anlässlich des gestrigen Medienlunchs entpuppte sich der 26-jährige gebürtige Grazer als ehrgeiziger, aber gleichzeitig bescheidener und eloquenter Gesprächspartner, der sich auch Gedanken über das grüne Rasengeviert hinaus macht. «Als Neuer muss ich mich zuerst hinten anstellen», lautet eine der ersten Aussagen Schicks. Ein Votum, das viel über den offensiven Flügelspieler aussagt.

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