Yakin, der Unführbare

Der Coach bei den Grasshoppers wurde mit Lob überhäuft. Nun lässt der jüngste Machtkampf tief blicken.

Nicht mehr so unumstritten wie auch schon: GC-Trainer Murat Yakin.<p class='credit'>(Bild: Keystone Anthony Anex)</p>

Nicht mehr so unumstritten wie auch schon: GC-Trainer Murat Yakin.

(Bild: Keystone Anthony Anex)

Thomas Schifferle@tagesanzeiger

Als er am Samstag, nach der Niederlage in St. Gallen, zum brodelnden Machtkampf bei den Grasshoppers befragt wird, sagt Murat Yakin: «Das ist nicht mein Teil. Ich konzentriere mich auf die Mannschaft, aufs Fussballspielen.»

So ist das mit Antworten. Sie müssen nicht immer stimmen. Denn Yakin ist das, was er nicht sein will: Teil eines Machtkampfes, der GC durchschüttelt. Zum einen ist er es, weil er eng verbunden ist mit denen, die für diesen Kampf stehen: Erich Vogel und Roland Klein, ewiger Einflüsterer und suspendierter Verwaltungsrat. Und zum anderen, weil er selbst ein Machtmensch ist und ein ausgeprägtes Gespür dafür besitzt, wie er an Einfluss gewinnen kann.

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