YB-Noten: Sulejmani mit Ballgefühl, Lauper mit Bestnote

Die YB-Akteure überzeugen beim spektakulären 3:2-Sieg im Derby gegen den FC Thun – und hätten mit mehr Präzision deutlich öfter treffen können.

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Fabian Ruch

David von Ballmoos: Note 4,5
Bei beiden Gegentoren machtlos, die Schüsse landeten tief in der Ecke. Sonst souverän und stilsicher.

Léo Seydoux: Note 5
Bei seinem Startelf-Debüt mit einigen kleinen Fehlern, aber deutete sein Potenzial an. Der Rechtsverteidiger war ballsicher und gefiel mit klugen Pässen, auch in der Offensive aktiv.

Sandro Lauper: Note 6
Brillant! Viel besser kann man als Innenverteidiger nicht spielen. Eroberte viele Bälle stark, nahezu fehlerlos, teilweise magistral im Passspiel, mit mehreren energischen Läufen übers halbe Feld.

Mohamed Ali Camara: Note 5
Trotz zwei Gegentoren gefiel auch der zweite Innenverteidiger - obwohl er den Schuss Kevin Biglers zum 1:2 unglücklich abfälschte. Stark im Zweikampf, ruhig, gute Ballbehandlung, gefährlich bei Standards.

Loris Benito: Note 5
Ebenfalls mit einer ordentlichen Leistung, druckvoll und selbstbewusst.

Sékou Sanogo: Note 5,5
Der Turm im Zentrum des Spiels. Äusserst zweikampfstark, dominierte das Geschehen, jederzeit präsent. Schlug die Flanke vor dem Thuner Eigentor zum 2:2.

Michel Aebischer: Note 5
Ebenfalls mit einer sehr, sehr starken Darbietung. Gute Übersicht und tolle Pässe – wie vor dem 1:1 Sulejmanis. Aber liess sich vor dem ersten Gegentor zu leicht von Torschütze Marvin Spielmann ausspielen.

Roger Assalé: Note 4,5
Hätte sich problemlos die Note 6 verdienen können – vergab aber mindestens vier hochkarätige Gelegenheiten kläglich. Der kleine Dribbler war wirblig, kaum zu bremsen, manchmal unwiderstehlich. Bis zum Abschluss.

Christian Fassnacht: Note 5
Spielte im für YB ungewöhnlichen 4-2-3-1-System erstmals im Zentrum des Aufbaus. Viele Ballkontakte, agierte spielfreudig und schwungvoll.

Miralem Sulejmani: Note 5,5
Wie zuletzt in Basel (Note 6!) sehr überzeugend. Trieb sein Team an, mehrere beeindruckende Dribblings, immer wieder gefährlich, überragende Technik, gab nie auf – selbst wenn er ab und zu die falsche Entscheidung traf. Erzielte das 1:1 kaltblütig, schlug den Freistoss vor dem späten 3:2 gewohnt gefährlich.

Berner Zeitung

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