YB verlängert mit Assalé bis 2021

Am Sonntag empfängt YB den FCZ zum Spitzenkampf. Adi Hütter trifft Vorgänger Uli Forte – und kann an seiner starken Bilanz arbeiten.

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Auf die Young Boys warten nach der dritten zweiwöchigen Länderspielpause in dieser Saison erneut spannende Wochen mit Auftritten in allen drei Wett­bewerben. Zuerst der Spitzenkampf am Sonntag zu Hause gegen den FC Zürich. Es trifft sich ­angesichts des kompakten Programms bis Weihnachten gut, steht Torjäger Guillaume Hoarau nach erneut längerer Verletzungspause wieder zur Verfügung.

«Ich weiss noch nicht, ob er gegen Zürich bereits zum Aufgebot gehört», sagt YB-Trainer Adi Hütter. «Wir forcieren nichts.» Zumal Jean-Pierre Nsame, bester Torschütze der Liga, nach seiner in Basel vor zwei Wochen erlittenen Blessur ebenfalls wieder einsatzbereit ist. «Es war kein grosses Spiel in Basel», sagt Hütter, «aber wir haben beim 1:1 eine solide ­Leistung gezeigt und standen dem Sieg am Ende näher.» ­Leider habe sein Team kurz vor Schluss keinen Elfmeter erhalten, als Manuel Akanji eindeutig Roger Assalé gefoult habe.

Assalé verlängert Vertrag

Den Young Boys läuft es derzeit in vielen Bereichen. Am Freitag vermeldete der Klub, dass Roger Assalé seinen Vertrag vorzeitig um ein Jahr bis 2021 verlängert habe. Der 24-jährige Nationalstürmer der Elfenbeinküste war im Februar 2017 ­leihweise vom kongolesischen Spitzenklub TP Mazembe zu YB gestossen – und wurde im Sommer fix übernommen. Der wirblige Assalé hat sich als Leistungsträger etabliert und in dieser Saison in 24 Pflichtspielen bereits 21 Skorerpunkte gesammelt (12 Treffer und 9 Assists).

Am Sonntag können die Young Boys den erstaunlich stabilen Aufsteiger Zürich weiter distanzieren. Der FCZ liegt als Dritter acht Punkte hinter YB – und hat zu Hause gegen die Young Boys und Basel jeweils ein 0:0 herausgeholt. «Zürich ist sehr stabil und hat am wenigsten Gegentore in der Liga erhalten», sagt Hütter. «Aber ich spüre in den Trainings, dass unsere Mannschaft in sehr guter Verfassung ist.»

Der tolle Punkteschnitt

Adi Hütter trifft am Sonntag im Stade de Suisse unter anderem auf Stürmer Michael Frey, für den YB im Sommer keine Verwendung mehr hatte. Und auf seinen Vorgänger Uli Forte. Seit ein paar Wochen ist Hütter in Bern länger im Amt, als es Forte gewesen war. Und er ist der erfolgreichste YB-Cheftrainer in der Liga seit dem Wiederaufstieg 2001 in die höchste Spielklasse (siehe Tabelle links) – mit einem imposanten Punkteschnitt von 2,01.

fdr

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