Und jetzt lacht YB über den FCB

Als Raul Bobadilla Anfang Januar von Bern nach Basel zog, waren die Meinungen schnell gemacht: Der smarte FCB schwächt mal wieder einen nationalen Gegner, während YB den besten Spieler verliert.

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Als Raul Bobadilla vor wenigen Tagen von Basel nach Augsburg wechselte, gab es auch einen Verlierer: den FCB. Die Basler schafften es auch nicht, den undisziplinierten Argentinier zu zähmen. Bobadilla war nicht nur der beste Einzelspieler in der Super League, er war auch das grösste Ärgernis der Liga.

Es gibt kaum einen Fettnapf, den dieser ausserordentlich begabte, aber bemerkenswert unbelehrbare Fussballer nicht ausliess. Bobadilla fuhr also zu schnell, er fuhr betrunken, er wurde weit nach Mitternacht kurz vor einem Spiel im Casino gesehen, er sorgte für Ruhestörungen und erhielt Rekordbussen, er schlug und trat auf dem Spielfeld, schimpfte und randalierte neben dem Platz, er sah Rote Karten und wurde wochenlang gesperrt. Und das sind nur ein paar Sünden des Südamerikaners, der auch bei Mitspielern ziemlich unbeliebt ist.

Aber ein brillanter, kräftiger, torgefährlicher Spieler ist Bobadilla. Mit angemessener Lebensweise wäre er wohl bei einem Weltklub. Jetzt ist er in der deutschen Provinz Augsburg gelandet. Und YB, das rund 3,5 Millionen Franken Ablösesumme erhalten hatte, lacht über Basel, das nur rund 1 Million bekam.

Nach seinem ersten Kurzeinsatz am Samstag in der Bundesliga fällt Bobadilla übrigens mit einer Knieverletzung aus.

fdr/BZ

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