Sky: Ausgerechnet beim Knüller technische Probleme

Viele Fans sind bei der Übertragung des Bundesliga-Hits in München enttäuscht worden. Es hat massive Probleme beim Bezahlsender Sky gegeben.

Buchstäblich in die Röhre geschaut: Das Standbild für viele Sky-Go-Kunden. (Screenshot Sky)

Buchstäblich in die Röhre geschaut: Das Standbild für viele Sky-Go-Kunden. (Screenshot Sky)

Statt des mit Spannung erwarteten Duells FC Bayern gegen Borussia Dortmund sahen viele Fussball-Liebhaber eine Fehlermeldung: Im Vorfeld und während des Spitzenspiels am Samstagabend in München hatte der Rechteinhaber Sky mit offensichtlich massiven technischen Schwierigkeiten bei der Übertragung im Internet zu kämpfen. «Leider kommt es momentan zu Problemen beim Streamen über Sky Go und Sky Ticket», schrieb das Unternehmen noch vor der Halbzeitpause bei Twitter. «Wir arbeiten bereits mit Hochdruck an einer Lösung. Wir bitten die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.»

Wie der Sender am Samstagabend später mitteilte, waren die technischen Probleme kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit gelöst.

In den Sozialen Medien hatten sich etliche Sky-Nutzer beschwert, bei vielen Kunden schien der Stream der Partie in der Allianz Arena schon vor dem Anpfiff nicht zu funktionieren. Die «Bild»-Zeitung berichtete mit Bezug auf den Internet-Dienstleister «allestörungen.de» von bundesweit mehr als 60'000 Empfangsproblemen bei «Sky Go» und 40'000 Problemen mit «Sky Ticket».

Häme im Internet

Neben der Aufregung – viele Nutzer forderten eine Rückerstattung – reagierten viele Sky-Kunden und Beobachter mit Häme. Das Fussball-Magazin «11Freunde» schrieb während des Spiels in seinem Liveticker: «Auf der anderen Seite: Beide Mannschaften können hier befreit aufspielen. Die fetteste Klatsche kassiert heute SkyGo.»

Die NDR-Satiresendung Extra 3 twitterte: «Liebe enttäuschte SkyGo-Kunden, wir werden das Topspiel originalgetreu für Euch nachtanzen. Der Stream beginnt in wenigen Minuten.» Das Magazin «FUMS» fragte bei dem Kurznachrichtendienst, ob der Video-Assistent in Köln «auch Sky Go hatte».

fal/dpa

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