Sawiris steigt beim FC Luzern ein

Der Ägypter investiert in den FC Luzern. Der Milliardär zeichnet ein Aktienpaket von 12,5 Prozent am Innerschweizer Super-League-Verein.

Schöne Aussichten: FCL-Präsident Walter Stierli (l.) und Samih Sawiris wollen längerfristig zusammenarbeiten.

Schöne Aussichten: FCL-Präsident Walter Stierli (l.) und Samih Sawiris wollen längerfristig zusammenarbeiten.

(Bild: Keystone)

Über die genaue Summe will man beim FC Luzern Stillschweigen bewahren, das Engagement des Grossunternehmers dürfte jedoch etwa drei Millionen Franken betragen. Das Geld fliesst in die Löwen Sport und Event AG und wird vollumfänglich für die von den Luzerner Behörden geforderte Aufstockung des Aktienkapitals der Stadion Luzern AG gebraucht.

Um das neue Allmend-Stadion «swissporarena», das am 31. Juli mit der Meisterschaftsparte gegen Thun erstmals benützt wird, auf einen internationalen Standard zu bringen, musste der FCL rund 20 Millionen Franken aus der eigenen Tasche an den Ausbau beitragen. Weitere Grossaktionäre sind Bernhard Alpstäg (26 Prozent), Besitzer der Firma swisspor, FCL-Präsident Walter Stierli (25 Prozent) und drei anonyme Innerschweizer Unternehmer (5,5 Prozent). Weitere 31 Prozent stehen für zusätzliche Investoren offen.

Gegenseitige Sympathie

Mit dem finanziellen Engagement will Sawiris seine Verbundenheit mit der Innerschweiz bekräftigen. Der Ägypter plant in Andermatt ein riesiges Tourismus-Ressort und ist auch Besitzer des FC El Gouna, den er innert sechs Jahren von der vierten in die höchste ägyptische Liga geführt hat.

Letzten Winter führte der FCL bereits sein Trainingslager in Sawiris Ferienressort El Gouna durch.

fal/si

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