Noch ein grosses Talent für die Young Boys

YB verstärkt die Offensive weiter – von Xamax kommt der 18-jährige Flügelspieler Pedro Teixeira.

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Fabian Ruch

Nun dürften die Kaderplanungen der Young Boys in diesem Sommer beendet sein. Gestern gab YB die Verpflichtung von Pedro Teixeira, Schweizer mit portugiesischen Wurzeln, von Challenge-League-Spitzenklub Xamax bekannt.

Der 18-Jährige ist ein flinker, technisch starker Flügel. Er hat für Xamax 29 Pflichtspiele (11 Tore) absolviert. «Pedro Teixeira ist ein hoffnungsvoller Spieler. Wir geben ihm gerne die Chance, sich bei uns weiter zu entwickeln», sagt YB-Trainer Adi Hütter.

Ansprechende Auswahl

Der Schweizer U-20-Nationalspieler vergrössert die personellen Optionen in der YB-Sturmabteilung. Coach Hüt­ter stehen für die vier Offensivpositionen im 4-4-2-System nun wieder wie Anfang Saison acht Akteure zur Verfügung (plus der seit langer Zeit immer wieder verletzte Taulant Seferi).

Getreu ihrer Philosophie haben die Young Boys zuletzt zwei routinierte Kräfte (Alexander Gerndt zu Lugano, Yoric Ravet zum SC Freiburg) mit deutlich jüngeren Fussballern ersetzt – dem knapp 23-jährigen Nicolas Ngamaleu sowie Teixeira.

Im Sturm stehen Guillaume Hoarau, Roger Assalé und Jean-Pierre Nsamé zur Verfügung, auf den Flügeln Miralem Sulejmani, Thorsten Schick und Teixeira. Dazu kommen die vielseitigen Christian Fassnacht und Ngamaleu. Es ist eine ansprechende Auswahl für die strenge Dreifachbelastung in Liga, Cup, Europacup.

Ravet teurer als Mvogo

Ablösesummen werden bei YB nie kommuniziert, Teixeira dürfte etwas mehr als eine Viertel­million Franken gekostet haben. Dazu wird Xamax an einem Weiterverkauf partizipieren. Die YB-Verantwortlichen reagierten ir­ritiert auf Meldungen aus Österreich, bei Ngamaleu habe die Ablösesumme 3 Millionen Euro betragen. Es dürften etwas mehr als 2 Millionen Franken sein.

Bei YB heisst es zudem, Yoric Ravet sei der zweitlukrativste Verkauf des Sommers gewesen hinter Denis Zakaria (für rund 13 Millionen Franken zu Gladbach). Als das galt bisher Yvon Mvogo, der für etwa 5,5 Millionen zu Leipzig ging. Zwischen Zakaria und Ravet, der also eher 6 als 5 Millionen gekostet hat, liegt in der Vereinshistorie nur Seydou Doumbia (2010 für 12 Millionen zu ZSKA Moskau).

Berner Zeitung

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