Moskau im Blick, Moskau im Zentrum

Am 1. Dezember erfahren die Schweizer ihre Gegner an der WM 2018. Und im Januar beginnt der Fussballverband mit dem Verkauf seines Ticketkontingents.

Hohe Ziele: Xherdan Shaqiri.

Hohe Ziele: Xherdan Shaqiri. Bild: Keystone

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Am Donnerstagmorgen Schweizer Zeit stehen die 32 Teilnehmer der Fussball-WM 2018 in Russland fest. Und bereits am 1. Dezember findet im Kreml in Moskau die Auslosung der 8 Vorrundengruppen statt. Die 4 Töpfe werden basierend auf der aktuellen Fifa-Weltrangliste erstellt, wobei es noch einige Fragezeichen gibt, weil in der Vorrunde nicht mehr als 2 Nationen vom gleichen Kontinent in die gleiche Gruppe gelost werden sollen.

Fest stehen die 8 sogenannten Gruppenköpfe, es sind die 7 besten Teams der Weltrangliste (Deutschland, Brasilien, Portugal, Argentinien, Belgien, Polen und Frankreich) plus Gastgeber Russland. Die Schweiz flog just im aktuellen Ranking und nach der 0:2-Niederlage in Portugal aus den Top 7 – und findet sich im zweiten Topf wieder.

WM-Unterkunft noch offen

Weil die exakte Topfeinteilung noch nicht feststeht, ist es zu früh, um über mögliche Schweizer Gegner zu spekulieren. Klar ist: Im ersten Topf reicht das Spektrum von den Topfavoriten Deutschland und Brasilien bis zu Mannschaften wie Polen und Russland, die nicht stärker als die Schweiz einzustufen sind.

So oder so sind die Chancen der Nationalmannschaft realistisch, die Vorrunde zu überstehen. «Wir müssen uns nicht verstecken», sagt Offensivspieler Xherdan Shaqiri. «Und es ist wirklich an der Zeit, dass wir endlich einen Viertelfinal erreichen.»

Diese Nationen haben die WM-Qualifikation verpasst:

Die Fussball-WM dauert vom 14. Juni bis 15. Juli 2018, Eröffnungsspiel und Final gehen im renovierten Moskauer Luschniki-Stadion über die Bühne. Auf der Fifa-Website finden laufend Ticketverkäufe statt, der Schweizerische Fussballverband (SFV) wird sein Kontingent ab Anfang 2018 anbieten. Gespielt wird in 12 Stadien an 11 Standorten, in der russischen Hauptstadt Moskau stehen zwei Arenen.

Der SFV ist seit Monaten daran, das ideale Basislager im Gastgeberland zu finden – und hat diverse Camps angeschaut sowie Optionen gesetzt. Sobald der Spielplan fix ist, wird die Wahl getroffen. Eine favorisierte Unterkunft in Sotschi ist nicht mehr frei, weil die Schweizer sich nicht direkt für die WM qualifizierten und den Umweg über die Playoffs bestreiten mussten. Aber auch in St. Petersburg sowie im verkehrstechnisch gesehen nicht idealen Grossraum Moskau stehen interessante Projekte zur Wahl.

Uefa Nations League ab 2018

Ab September 2018 wird die Schweiz dann in der höchsten Division mit den 12 besten Nationen Europas die neu geschaffene Uefa Nations League bestreiten. Und 2019 finden die 10 Qualifikationsspieltage zur Euro 2020 statt. (fdr)

Erstellt: 14.11.2017, 10:19 Uhr

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