«Mit 34 Jahren ist man nicht mehr nervös»

Hakan Yakin feiert mit einem 3:0 gegen Xamax den perfekten Einstand seines Bruders Murat, der die hohen Erwartungen als FCL-Trainer zum Auftakt erfüllte.

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Hakan Yakin schoss gegen Neuchâtel Xamax zwar kein Tor, trotzdem war er neben Nelson Ferreira einer besten auf dem Platz. Der Captain des FC Luzern lief weite Wege und war von Beginn weg omnipräsent. Vier Kilo soll Yakin unter Trainer Murat in den vergangenen Wochen verloren haben. Entsprechend spritzig wirkte der 34-jährige Regisseur, der unter dem neuen Coach besonders motiviert war.

Ob er vor dem Spiel nervös gewesen sei, wurde Yakin nach dem 3:0 gegen Xamax gefragt. «Mit 34 Jahren ist man nicht mehr nervös», sagte der beste Luzerner Torschütze der vergangenen Saison.

Xamax nach roter Karte stärker

Nach 25 Minuten zirkelte Yakin einen Eckball zielgenau auf den Kopf von Tomislav Puljic – dieser verwertete zum 1:0. Kurz vor der Pause kam es noch besser für den FC Luzern, als Xamaxien Paito die gelb-rote Karte kassierte und Neuchâtel nur noch zu zehnt auf dem Platz stand.

Xamax schien die Dezimierung vorerst nicht zu schaden und spielte nach der Pause gar stärker. In der 51. Minute zwang Carlao Luzern-Goalie David Zibung erstmals zu einer Parade. Die Vorlage für den Brasilianer hatte der Spanier Victor Sanchez gegeben. Der hochdotierte Mittelfeldspieler liess bei seinem ersten Auftritt in der Super League seine Klasse kurzweilig aufblitzen, konnte aber wie Landsmann David Navarro körperliche Defizite nicht verbergen.

«Wir haben noch andere Spieler im Kader»

Luzern spielte solid und war eingespielter als die Neuenburger. In der 62. Minute gelang Alain Wiss das 2:0, wobei er von einem Fehler des brasilianischen Goalies Rodrigo Galatto profitierte, der einen Schuss von Nelson Ferreira nach vorne abprallen liess.

Eine Viertelstunde später schoss der eingewechselte Adrian Winter nach einer schönen Kombination das 3:0. Zu diesem Zeitpunkt war Hakan Yakin nicht mehr auf dem Feld. Er wurde von Bruder Murat, der ein erfolgreiches Debüt auf der Luzerner Bank feierte, in der 74. Minute ausgewechselt. «Haki hat viel gearbeitet. Und: wir haben noch andere Spieler im Kader», begründete der FCL-Trainer den Wechsel.

sr/si

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