«Mir wird jetzt nicht einfach ein Platz in der Startelf geschenkt»

YB-Stürmer Marco Schneuwly war mit einem Bein bereits beim FC Thun, als Christian Gross als Trainer vorgestellt wurde. Dieser hält sehr viel von Schneuwly und hat dem Stürmer neues Selbstvertrauen verliehen.

Geht voller Selbstvertrauen in die neue Saison: YB-Stürmer Marco Schneuwly.

Geht voller Selbstvertrauen in die neue Saison: YB-Stürmer Marco Schneuwly.

(Bild: Jonathan Spirig)

«Ich halte sehr viel von Marco Schneuwly und bin froh, dass er geblieben ist», sagte Christian Gross am Mittwochmorgen anlässlich der Medienkonferenz zum Trainingsauftakt. Auch der YB-Stürmer hörte diese Worte und nahm sie mit einem Lächeln zur Kenntnis.

Noch vor einigen Wochen hatten nur noch wenige geglaubt, dass der 26-Jährige eine Zukunft bei YB hat. Auch Schneuwly selbst zweifelte: «Die Verhandlungen mit dem FC Thun waren tatsächlich schon weit fortgeschritten, aber so schnell kann es im Fussball gehen.»

Gut für das Selbstbewusstsein

Er habe sich eigentlich nie wirklich unwohl gefühlt bei YB und daher habe er sich nach der Verpflichtung von Gross auch entschieden, bei den Stadtbernern zu bleiben. «Es ist natürlich schon schön, solche Aussagen von einem erfolgreichen und erfahrenen Trainer zu hören», gibt Marco Schneuwly gegenüber bernerzeitung.ch zu. Zu spüren, dass der neue Trainer grosse Stücke auf ihn hält, sei gut für sein Selbstbewusstsein.

Trotz der lobenden Worte ist sich Schneuwly bewusst, dass er damit nicht automatisch in der Startelf steht. «Den Platz werde ich sicher nicht einfach geschenkt erhalten.» Er sehe sich aber durchaus als motivierten und ambitionierten Spieler mit Verbesserungspotenzial und sei bereit, den Kampf anzunehmen.

Ein persönliches Ziel von ihm sei es auch, die vorherige Saison zu übertreffen und mehr zum Einsatz zu kommen. Dies sei allerdings nicht allzu schwer, fügt der 26-Jährige lächelnd an. Und natürlich wolle er auch, dass das Team endlich einen Titel gewinnt.

Bernerzeitung.ch/Newsnetz

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