Lars Lundes Abschied in Bern

Der FC Bern hat gegen Lerchenfeld 0:3 verloren. Es war dies das Abschiedsspiel von Trainer Lars Lunde. Der 47-Jährige wird in der nächsten Saison durch den Ex-YB-Spieler Adrian Eugster ersetzt. Lunde äusserte sich auch zu seinen Zukunftsplänen.

Auch bei der Verabschiedung hatten sich der Trainer Lars Lunde (links) und Sportchef Armin Thalmann nicht viel zu sagen.

Auch bei der Verabschiedung hatten sich der Trainer Lars Lunde (links) und Sportchef Armin Thalmann nicht viel zu sagen. Bild: Max Füri

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Lars Lunde (47), der seine Karriere bei Nyborg in Dänemark begonnen und seine Höhepunkte bei seinen Einsätzen für den BSC Young Boys und Bayern München erlebt hatte – Manager Ueli Hoeness hatte sich nach seinem schweren Autounfall noch Jahre später persönlich um ihn gekümmert – , äusserte sich offen zu seiner Zukunft: «In den nächsten Tagen werde ich im Beau-Site-Spital eine neue Stelle antreten. Die Freizeit werde ich jetzt noch intensiver mit dem Golfspielen verbringen, wäre aber nicht abgeneigt, bei einem guten Angebot wieder als Fussballtrainer zu arbeiten.»

Schöne Zeit in Bern

Zu seinem Engagement beim FC Bern meinte er abschliessend: «Ich durfte ein sehr engagiertes und eifriges Team trainieren.» Leider habe es aber immer mehr Probleme mit dem Sportchef Armin Thalmann gegeben, von dem er kaum Unterstützung erhalten habe. «Diese Spannungen haben sich leider auch auf das Team ausgewirkt, sodass wir in der Rückrunde einen leichten Einbruch erlitten haben.» Vielleicht auch deshalb, weil ihm sein Assistent Daniel Hirschi aus Zeitgründen nicht mehr zur Verfügung stand. Trotzdem konnte mit den erreichten 43 Punkten der Klubrekord aus der Zeit von Trainer Hanspeter Kilchenmann egalisiert werden.

Besonders geärgert haben ihn die Niederlagen in Lausanne bei Vaud U-21, in Bulle und in Lyss. «Diese drei Spiele dominierten wir klar und verloren nur wegen individueller Fehler.» Positiv wertet Lunde, dass es ihm gelungen sei, vier junge Spieler ins Team einzubauen, welche viel Freude bereitet hätten. Er werde das Team vermissen. Dass mit Adrian Eugster ebenfalls ein ehemaliger YB-Spieler die Arbeit beim FC Bern fortsetzen werde, mache ihn glücklich.

Beim 0:3 chancenlos

Das Lerchenfelder Angriffsduo Isufi/Emurli machte es dem FC Bern schwer. Die ersten beiden Treffer waren praktisch identisch: Emurli hatte sich durchgesetzt und passte auf Isufi, der nur noch einzuschieben brauchte. Kurz vor der Pause hatte sich der wirblige Emurli in den Strafraum gekämpft und wurde dort zu Fall gebracht. Zum Erstaunen aller entschied der Unparteiische aber auf eine Schwalbe des Lerchenfelders. Kurz vor Spielende war es der gleiche Spieler der die Abwehr überlief und das 0:3 erzielte. Torhüter Rohner hatte keine Chance. In der Schlussminute besass Sungur noch die Möglichkeit, auf 0:4 zu erhöhen, verfehlte aber knapp. Unzufrieden war Bern-Trainer Lars Lunde mit dem Spiel seines Teams: «Wir konnten nur in den ersten zehn Minuten gegen diesen starken Gegner mithalten, bauten dann aber stark ab. Wir müssen froh sein, dass wir nicht höher verloren haben», so der scheidende FCB-Trainer. (Berner Zeitung)

Erstellt: 14.06.2011, 14:48 Uhr

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