«GC ist für uns beide immer noch eine Herzensangelegenheit»

Grasshoppers-Trainer Ciri Sforza und Lausannes Coach Martin Rueda feiern heute Abend im Zürcher Letzigrund ein Wiedersehen. Bernerzeitung.ch/Newsnetz berichtet von diesem Spiel live.

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Thomas Niggl@tagesanzeiger

Die beiden Trainer hatten ihre Laufbahn einst im Hardturm bei den Grasshoppers lanciert. Während Sforza zu einer Weltkarriere bei Kaiserslautern, Inter Mailand und den Bayern startete, brachte es Rueda immerhin ebenfalls zum Nationalspieler. Er spielte in der Schweiz für GC, Wettingen, Luzern und Xamax. Rueda und Sforza gehörten damals unter Roy Hodgson auch zu jener Nationalmannschaft, die 1994 in den USA die Weltmeisterschaft bestritt.

«Als Ciri als 16-Jähriger zu uns kam, hat man sofort gesehen, dass das ein Riesentalent ist», sagt Martin Rueda heute Morgen vor dem Abschlusstraining in Lausanne gegenüber Bernerzeitung.ch/Newsnetz. Sforza habe schon damals eine stoische Ruhe am Ball gehabt. «Auch wenn er von drei Spielern attackiert wurde, hat er sich den Ball nicht abluchsen lassen», erinnert er sich.

Rueda hat insgesamt während 14 Jahren für GC spielt und durchlief auch sämtliche Junioren-Mannschaften. «Danach habe ich dann noch während zwei Jahren als Trainer im Nachwuchs gearbeitet», sagt er. Sforza hat stets betont, dass die Grasshoppers für ihn nach wie vor eine Herzensangelegenheit seien. «Das geht mir genau so. GC ist für uns beide immer noch eine Herzensangelegenheit», sagt Rueda. GC sei ein grosser Teil seines Lebens.

Sforza und Rueda mit der gleichen Philosophie

Heute Abend treffen sich Sforza und Rueda zum direkten Trainer-Duell. «Die Anspannung steigt, es kribbelt», sagt Martin Rueda. Die Nervosität sei zur spüren. Der Zürcher hatte in der letzten Saison den krassen Aussenseiter Lausanne sensationell in die Super League zurückgeführt. «Wir verspüren aber auch eine grosse Freude auf die neue Saison», sagt er. Lausanne wolle sich als Aufsteiger jedoch nicht vor den grossen Namen verstecken. «Wir wollen mutig sein und mit konstruktivem Fussball unsere Chance nutzen.»

Sforza und Rueda verfolgen eine ähnliche Philosophie. Es ist jene Philosophie, die sie schon als konstruktive Spieler, Denker und Lenker auf dem Platz ausgezeichnet hatte.

Bernerzeitung.ch/Newsnetz

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