Forte macht GC stark

Die Grasshoppers besiegen im Letzigrund den FC Thun mit 1:0 und liegen in der Super League neu vor dem FC Basel auf Rang drei.

Der Höhenflug der Grasshoppers hält an: Nach dem 1:0 gegen Thun sind die Zürcher dank Trainer Uli Forte seit sechs Partien ungeschlagen.

Der Höhenflug der Grasshoppers hält an: Nach dem 1:0 gegen Thun sind die Zürcher dank Trainer Uli Forte seit sechs Partien ungeschlagen.

Doppelt ungewohnte Szenen gestern im Letzigrund: Die Fans der Grasshoppers bejubelten schon vor Spielende frenetisch ihre Mannschaft und Uli Forte konnte sich bei der Matchanalyse mit einem wahren Luxusproblem auseinandersetzen. Weil seine Spieler es verpasst hatten, ihre klare territoriale Überlegenheit in adäquate Torerfolge umzusetzen und gegen Schluss etwas gar passiv wurden, blieb der zweite aufeinanderfolgende Heimerfolg im Prinzip bis in die Schlussminuten gefährdet.

Die letzten 20 Minuten waren aber gewiss das Einzige, was dem neuen GC-Erfolgstrainer nicht gefallen haben kann. GC überzeugte erneut mit erfrischend offensivem Spiel und erarbeitete sich regelmässig Chancen. Als Izet Hajrovic kurz vor dem Pausenpfiff nach schöner Vorlage von Steven Zuber eiskalt seinen zweiten Saisontreffer erzielte, war dies zu später Lohn für ein klares Plus. Mehrere klare Chancen konnten nicht genutzt werden, unter anderem prallte ein Schuss des spielfreudigen Zuber vom Pfosten zurück ins Feld. Nach der Pause bot sich das gleiche Bild: GC ging allzu fahrlässig mit den Möglichkeiten um. Das evidenteste Beispiel hiefür betraf Toko, der in der 51. Minute nach einer sehenswerten Einzelleistung von Nassim Ben Khalifa ideal angespielt wurde, aber so wenig dezidiert schoss, dass ein Thuner kurz vor der Linie abwehren konnte.

Ganz anders die Analyse bei Thun, das nun dreimal in Serie verloren hat und jegliches Selbstvertrauen vermissen liess. Die Berner Oberländer liessen gerade im Vergleich zum 2:0-Sieg an selber Stätte gegen den FC Zürich (2. Runde) jegliche Offensivgefährlichkeit vermissen. GC-Keeper Roman Bürki war enorm unterbeschäftigt und musste lediglich in den Schlussminuten zwei Flankenbälle parieren. Das Team von Bernard Challandes wartet nun seit 235 Minuten auf einen Torerfolg. Wenn es so weiterspielt wie gegen GC, wohl noch lange.

si

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