«Es gibt nichts, wofür wir uns schämen müssen»

Statt eines Penaltys bekam der FC Basel gegen Manchester City nur Gegentore.

Wie das Spiel ausgegangen ist, erzählen die Gesichter: Basels Fabian Frei und Serey Die nach dem Match.

Wie das Spiel ausgegangen ist, erzählen die Gesichter: Basels Fabian Frei und Serey Die nach dem Match. Bild: Keystone

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Sie wussten, dass sie für einen grossen Abend eine perfekte Leistung benötigten. Sie wussten: Wenn alles für sie läuft und der Gegner keinen idealen Tag hat, ist etwas möglich. Dann kam der Match. Und es lief nichts für Basel. Und der Gegner hatte auch keinen schwachen Tag. Und Fabian Frei kommentierte: «0:4 zu Hause, das klingt brutal. Man kann in der Analyse schnell sagen: Der Gegner war einfach besser.»

Ja, Manchester City war besser. Nicht in den ersten Minuten, als der FCB durch Oberlin eine vorzügliche Chance hatte und als die Basler auch einen Penalty hätten erhalten dürfen wegen Otamendis Check gegen Oberlin. Für den 20-jährigen Stürmer war es ein «klarer Penalty». Sein Trainer Raphael Wicky urteilte: «Solche Aktionen wurden auch schon gepfiffen.»

Alles ist klar, aber niemand sagt es

Es sollte nicht sein für den FC Basel in den ersten Minuten. Und dann kam die Phase zwischen der 14. und 23. Minute, als City drei Angriffe mit drei Toren abschloss. «City hatte Schüsse von hoher Qualität, viele landeten bei uns im Tor», sagte Frei, «aber es gibt nichts, wofür wir uns schämen müssen.»

Zumindest schaffte es der FC Basel, den Schaden in Grenzen zu halten nach den drei schnellen Gegentoren. Das lag vermutlich auch am Gegner, der irgendwann «einen Gang runterschaltete», wie Valentin Stocker feststellte. In drei Wochen ist das Rückspiel, der FCB reist ohne Aussichten nach England. Das wissen alle. Aber natürlich sagen es nicht alle, aus Respekt. Ilkay Gündogan, doppelter Torschütze für City, bemerkte zum Beispiel, dieses Duell sei «natürlich noch nicht durch». Bevor er dann doch zugab: «Wenn es noch irgendwie anbrennen würde, wäre das ziemlich blöd für uns.» (ukä.)

Erstellt: 14.02.2018, 08:40 Uhr

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