«Es geht ein grosser Traum in Erfüllung»

Nach dem Sieg gegen Albanien liegen sich die Schweizer in den Armen. Wie die Spieler die Stimmung in Tirana erlebt haben und was die WM 2014 in Brasilien fürs Nationalteam bedeutet – im Video.

«Mein Tor war nicht so schlecht»: Michael Lang ist nach seinem Treffer gegen Albanien zum Scherzen aufgelegt.
Sebastian Rieder@RiederSebastian

Michael Lang (Grasshopper-Club):
«Ich muss mein Tor noch einmal im TV anschauen. Ich glaube der Treffer war nicht so schlecht. Ich nehme den Pass mit der Brust, das ist eine meiner Spezialitäten. Ja, und dann habe ich einfach abgedrückt. Für mich war es nur schon ein Traum in der Startelf der Schweizer Nationalmannschaft zu stehen, aber mit dem Tor und dem Sieg ist ein grosser Traum in Erfüllung gegangen. Dieser Traum ist aber noch nicht richtig fassbar für mich. Die Mannschaft hat lange auf diesen Moment hingearbeitet, diesen Moment müssen wir nun geniessen. Es braucht mindestens eine Nacht, bis ich realisieren kann, was wir erreicht haben.»

Haris Seferovic (Real Sociedad):
«Es war ein hartes Spiel, das hat man von Anfang an gesehen. Zum Glück haben wir zwei Tore erzielt. Wir haben ziemlich gut gespielt, kämpferisch war es ein grosses Spiel. Das einzig blöde in diesem Match war der Penalty, aber ich war zu weit weg, um das zu beurteilen. Aber das ist egal, wir haben gewonnen und sind an der WM, nur das zählt. Die Atmosphäre war hitzig während dem Spiel, aber ich habe das nicht richtig wahrgenommen. Es war schwierig, die Albaner zu knacken. Wir haben Druck gemacht, sie aber auch. Der Platz war schwierig, wir mussten für diesen Sieg mehr kämpfen als auch schon. »

Diego Benaglio (VfL Wolfsburg):
«Die Erleichterung ist gross. Es ist schön, dass wir den letzten Schritt diesmal nicht erst im letzten Augenblick geschafft haben. Wir sind alle glücklich, dass wir jetzt schon qualifiziert sind. Es war ein hart umkämpftes Spiel, aber am Ende haben wir verdient gewonnen. Bis zum 2:0 hatte wir schon einige kritische Situationen, und nach dem 2:1 gab es noch ein paar heisse Minuten. Den Penalty muss ich auf meine Kappe nehmen. Der Platz war schwierig zu bespielen, ich gehe eigentlich nur zum Ball und nicht aktiv auf den Gegner. Aber der Schiedsrichter hat auf Penalty entschieden, dass muss man so akzeptieren.»

Bernerzeitung.ch/Newsnetz

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