Milans Krampfsieg nach turbulenter Schlussphase

Das Team von Ricardo Rodriguez gewinnt bei Hellas Verona 1:0.

Nach dem Platzverweis gegen Stepinski war Verona früh nur noch zu zehnt.

Nach dem Platzverweis gegen Stepinski war Verona früh nur noch zu zehnt.

(Bild: Keystone)

Obwohl Hellas Verona ab der 21. Minute und einem Platzverweis gegen Stepinski nur zu zehnt war, tat sich Milan lange schwer. Das Team des Schweizer Linksverteidigers Ricardo Rodriguez kam aber schliesslich durch einen von Krzysztof Piatek souverän verwandelten Handspenalty zum 1:0. Der Pole jubelte dann noch einmal, das vermeintliche 2:0 wurde aber wegen zu harten Einsteigens nach VAR-Konsultation annulliert.

Drei Minuten Nachspielzeit waren angekündigt, am Schluss wurden es sieben und es wurde noch einmal hoch turbulent. Milans Calabria wurde des Feldes verwiesen, und Verona kam zu einem letzten Freistoss aus viel versprechender Position. Dieser blieb aber ungenutzt.

Langweilig war es auch im Stadio Olimpico beim 4:2 der AS Roma gegen Sassuolo nicht. Schon in der 2. Minute entschied der Schiedsrichter auf Foulpenalty für die AS Roma, nahm dann seinen Entscheid nach Konsultation des VAR zurück. Aufgeschoben, war aber nicht aufgehoben. Cristante, Dzeko, Mkhitaryan und Kluivert sorgten bis nach 33 Minuten für einen vermeintlich beruhigenden 4:0-Vorsprung.

Vermeintlich, weil das Römer Abwehrdispositiv einmal mehr einem Gruselkabinett glich, worauf Berardi eine doppelte Resultatkosmetik gelang. Gegen eine stärkere Mannschaft wäre es für die «giallorossi» noch einmal eng geworden, gerade, weil auch die Offensive schnitzterte: Allein Dzeko liess mehrere beste Chancen ungenutzt.

Zwei späte Entscheidungen

Deutlich mehr Spannung hatte es in den vorherigen Partien gegeben, zweimal fiel die Entscheidung sogar erst in der Nachspielzeit: Atalanta Bergamo siegte bei Genoa 2:1, den goldenen Treffer für das Team von Remo Freuler, der durchspielte, erzielte Zapata in der 95. Minute. Ein Treffer von Kurtic in der 92. Minute besiegelte den Coup von Spal Ferrara gegen Lazio Rom.

Die erstaunlichste Wende gelang Bologna. Das Team des an Leukämie erkrankten Sinisa Mihajlovic lag bei Aufsteiger Brescia zur Halbzeit mit 1:3 im Rückstand, schaffte dann aber mit drei Treffern innert 24 Minuten das wundersame Comeback und gewann 4:3.

mke

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