Der FC Thun hofft auf einen Zuschauerboom

Nach einem zuschauermässig tollen Saisonauftakt sank der Durchschnitt Ende 2010 stark. Die Voraussetzungen für die Rückrunde könnten besser sein. Trotzdem hofft man beim FC Thun, den Schnitt von über 5000 Fans pro Spiel halten zu können – und ihn im neuen Stadion klar zu steigern.

«Wir können zufrieden sein», sagt Alain Kappeler, Geschäftsleiter des FC Thun und CEO der Stadion AG, zwar, wenn er den Zuschauerdurchschnitt der neun Super-League-Heimspiele in der Vorrunde betrachtet. 5112 Personen waren es pro Match – im Vergleich mit den letzten Super-League-Saisons eine stattliche Zahl: Nur zweimal lag der Durchschnitt in einer Vorrunde höher. Trotzdem folgt das grosse «Aber»: «Ab dem Xamax-Spiel waren die Zahlen für uns enttäuschend», schränkt Kappeler im Rückblick ein. In den letzten vier Heimspielen des Jahres 2010 lag der Höchstwert bei 3700 Fans. Dies, obwohl der FC Thun mit Spezialaktionen wie Gratiseintritt für Kinder oder Ladies Day zusätzliche Anreize schuf – und das Team von Murat Yakin sportlich erfolgreich war. Dass der Schnitt am Ende trotzdem bei über 5000 lag, war nur dank dem Saisonstart möglich. Kappeler: «Wir hatten attraktive Gegner, die Witterung war gut – so ergaben sich Superzahlen.» Bestes Beispiel ist der erste Match nach dem Aufstieg: Zum Saisonauftakt kamen 9500 Supporter zum Derby gegen die Berner Young Boys.

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