Captain Europa

Steve von Bergen führt YB als Captain erstmals in die Champions League. Mit 35 Jahren wächst sein Palmarès noch immer. Und noch immer hält er sich auf seinem Weg manchmal mit jenen auf, die nicht an ihn glauben.

<b>Verbunden im Erfolg:</b> Trainer Gerardo Seoane und sein Führungsspieler Steve von Bergen nach dem Triumph von Zagreb.

Verbunden im Erfolg: Trainer Gerardo Seoane und sein Führungsspieler Steve von Bergen nach dem Triumph von Zagreb.

(Bild: Keystone)

Hunderte Leute waren da. Er wird sich darüber gefreut haben, er geht ja auch voran, als Captain, aber er würde nie überborden deswegen. Weil er weiss, dass es bei einer Niederlage vielleicht ein Dutzend gewesen wären.

Steve von Bergen ist ein ruhender Pol der Young Boys, die am Dienstagabend mit dem Coup von Zagreb und dem Einzug in die Champions League ein weiteres Kapitel zu ihrer bewegenden und neuerdings auch hoch erfolgreichen Geschichte hinzugefügt haben.

Am Mittwochnachmittag wurden sie von begeisterten Anhängern empfangen, es waren triumphale, fast trubelartige Szenen – mit dem bedächtigen von Bergen mittendrin.

Dieses stete Element tut ihnen gut, den Young Boys, sie begründen ihren aktuellen Erfolg auch auf solchen Figuren, die im Triumph auf Bedacht achten, in der Niederlage nach vorne blicken. «Ich bin einfach enorm stolz, dass diese Mannschaft immer an ihr Ziel geglaubt hat», sagte von Bergen noch in der grossen Nacht von Zagreb. Er sagt damit auch: Das Team hat ­daran geglaubt, andere nicht.

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