Adriano bringt Thun auf Kurs

Am 10. August vor 10 Jahren trat der FC Thun an, um die letzte Hürde zur Champions-League-Teilnahme zu überwinden. Im Hinspiel der letzten Qualifikationsrunde trafen die Oberländer auswärts auf Malmö.

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Stephan Dietrich

Früher war alles besser. Weil der FC Thun überraschend Dynamo Kiew bezwungen hatte, nahm er in der entscheidenden Champions-League-Qualifikationsrunde den Platz der gesetzten Ukrainer ein. Der Gegner hiess Malmö, auf dem Papier war es recht schwierig, einen Favoriten zu bestimmen.

Das Hinspiel in Schweden war eher langweilig, Chancen blieben Mangelware. Die Thuner mussten bereits nach 16 Minuten auf ihren Starverteidiger Armand Deumi verzichten. Der Kameruner fiel mit Leistenbeschwerden aus und wurde durch Leandro Vieira ersetzt. In der 31. Minute hatte Thun Glück, ein Schuss von Marcus Pode prallte von der Latte ab. In der 34. Minute fiel das einzige Tor der Partie. Thuns Adriano versuchte sich mit einem Weitschuss, den der Malmö-Keeper kläglich durchliess.

Adriano wurde so zum Helden des Spiels, Thun begann vollends mit der Sensation Champions League zu flirten. Und dass Jari Litmanen beim Gegner auf dem Feld stand, blieb eine Randnotiz. Der Finne hatte 1995 mit Ajax Amsterdam die Champions League gewonnen und bot sich im Sommer 2005 auch dem FC Thun an. Aus dem Transfer wurde allerdings nichts, der Starspieler war nicht fit genug.

Die europäischen Stationen des FC Thun 2005 sehen Sie hier:

Thuner Tagblatt

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