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FCB-Captain droht auch noch Sperre

Der Ausraster von Basels Captain Franco Costanzo nach dem 1:1 im Klassiker gegen den FC Zürich hat Folgen. Einer beträchtliche internen Busse kann auch noch eine Sperre durch die Axpo Super League folgen.

Costanzo wurde nach dem Spiel handgreiflich gegen Teamkollege Beg Ferati. Nun hat der FCB bereits reagiert: Er büsste Costanzo, lässt ihm aber sein Captain-Amt. Begründung: Es handle sich um ein erstmaliges und wohl auch einmaliges Vergehen. Die Busse kommt aber nicht wie gewöhnlich in die Mannschaftskasse, sondern für für "Fanarbeit Basel" (früher Fanprojekt) aufgewendet.

Costanzo hat sich öffentlich und auch vor der Mannschaft für seinen Ausraster entschuldigt und sich mit Ferati, der ungeschoren davonkommt, ausgesprochen. Auch Alex Frei, der in der Nachspielzeit für eine Unsportlichkeit gegen Vonlanthen die rote Karte sah, wurde intern im üblichen Rahmen gebüsst.

Intern ist alles vom Tisch, doch dieser einmalige Fall liegt nun auch bei Urs Studer, Disziplinarrichter der Swiss Football League. Zwar ist die Rangelei im Schiedsrichter-Rapport nicht erwähnt, doch die Fernsehbilder entlarven den argentinischen Goalie eindeutig als Täter. Der FC Basel hat nun bis Mittwochmittag Zeit, eine Stellungnahme abzugeben. Das Urteil ist frühestens für Donnerstag zu erwarten. Spielsperren dürften in Betracht gezogen werden.

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