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Favorit Murray schafft die Wende - Auch Djokovic kämpfte

Novak Djokovic und Andy Murray sind erfolgreich ins ATP-Finale in London gestartet. Den Siegen ging ein hartes Stück Arbeit voraus.

Die Weltnummer 1 Djokovic bezwang zum Auftakt Jo-Wilfried Tsonga (Fr/ATP 8) 7:6 (7:4), 6:3. Der US-Open-Sieger Murray siegte gegen den Tschechen Tomas Berdych (ATP 6) 3:6, 6:3, 6:4.

In der fast ausverkauften O2-Arena in London brauchte Murray lange, bis er seiner Favoritenrolle gerecht wurde. Nach 44 Minuten und insgesamt sieben vergebenen Breakbällen verlor er den ersten Durchgang 3:6. Dem US-Open-Sieger drohte drei Monate nach seinem Olympia-Triumph in der britischen Hauptstadt ein Fehlstart.

Doch Murray, der das Jahr erstmals als Nummer 3 abschliessen wird, kämpfte sich zurück in die Partie. Der Wendepunkt der Begegnung ereignete sich zu Beginn des zweiten Satzes, als Berdych beim Stand von 1:1 und Aufschlag Murray drei Breakbälle nicht zu nutzen vermochte. Ein Vorhandreturn des Tschechen landete dabei nur Zentimeter neben der Linie. Gleich im nächsten Game vermochte Murray seinen Widersacher im elften Anlauf endlich erstmals zu breaken.

In der Folge blieb Murray bei eigenem Aufschlag unangetastet, nachdem er seine anfängliche Unruhe abgelegt hatte. Er spielte aggressiver und weniger fehlerhaft. Nach 2:08 Stunden verwertete er seinen zweiten Matchball zum Sieg und zum vierten Erfolg im achten Duell mit Berdych.

Auch Djokovic hatte zu später Stunde gegen Tsonga hart zu kämpfen, um im ersten Durchgang einen Satzverlust zu verhindern. Vor der Kurzentscheidung hatte der Weltranglisten-Erste insgesamt drei Breakbälle des Franzosen abzuwehren, wobei er zweimal auch das Glück in Anspruch nehmen musste. In seinem ersten Aufschlagsspiel rettete Djokovic ein Netzroller, beim Stand von 2:2 flog ein Passierball von Tsonga knapp ins Out. Während sich Djokovic im Tiebreak zu steigern vermochte, baute Tsonga bei den entscheidenden Ballwechseln ein wenig ab. Zwei einfache Fehler Tsonga bei dessem Aufschlag reichten, damit Djokovic das Tiebreak mit 7:4 für sich entscheiden konnte.

Roger Federer bestreitet seinen ersten Match am Dienstagnachmittag. Der Baselbieter trifft auf Janko Tipsarevic.

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