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Experten entlasten Rad-Profi

Nach Meinung unabhängiger Experten hat der des Kokain-Dopings überführte Radprofi Tom Boonen die Droge nicht geschnupft.

Eine Haaranalyse in der Universität Löwen ergab, dass die Menge zu gering war und sich der Belgier das Kokain folglich nicht durch die Nase zugeführt habe. Nach Ansicht der Fachleute sei es lediglich zum "indirekten Kontakt" mit der Droge gekommen.

Boonen war Ende April nur wenige Tage nach seinem Sieg beim Klassiker Paris-Roubaix zum dritten Mal in seiner Karriere positiv auf Kokain getestet worden. Der 28-Jährige gestand ein Alkoholproblem und berichtete von einem ausschweifenden Abend vor der Kontrolle, an den er jedoch keine Erinnerung mehr habe.

Der Sprinter umging eine Sperre durch den Weltverband UCI, da Kokain lediglich im Wettkampf verboten ist. Allerdings verweigerten die Organisatoren der Tour de France Boonen den Start bei der am 4. Juli beginnenden Rundfahrt. Sollte er nicht doch noch grünes Licht erhalten, wolle der Quick-Step-Profi sich einen Startplatz erklagen.

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