Zum Hauptinhalt springen

EVZ holt sich den Heimvorteil zurück

Der EV Zug hat in Genf auf die Auftakt-Niederlage vom Samstag reagiert. Die Innerschweizer gewannen gegen Servette 6:2 und glichen unter der Regie von Damien Brunner zum 1:1 in der Serie aus.

Erneut lieferten sich die beiden Teams eine spektakuläre Partie. Zwar gab nicht mehr ganz so viele Treffer, dafür umso mehr Strafen: total 137 und damit so viele Minuten wie noch in dieser NLA-Saison. Und letztlich setzte sich erneut das Auswärtsteam durch. Den entscheidenden Treffer zur 5:2-Führung erzielte in der 38. Minute Damien Brunner. Der Schweizer Internationale hatte sein Team davor bereits 1:0 in Führung geschossen und sorgte im Schlussabschnitt auch für den Schlusspunkt in diesem Spiel.

Das letztlich klare Resultat täuscht darüber hinweg, dass die Partie bis zu Brunners zweitem Treffer auf beide Seiten hätte kippen können. Die Genfer besassen vor allem zu Beginn mehr Spielanteile, der EVZ überzeugte mit Effizienz und den Toren zum richtigen Zeitpunkt. Nachdem Jan Cadieux in Unterzahl auf 2:3 verkürzt hatte (23.), tat es ihm Fabian Schnyder wenig später gleich. Bevor Schnyder den Zweitore-Vorsprung wieder hergestellt hatte, lieferten sich die beiden Teams eine gröbere Keilerei, die je einen Restausschluss (Bezina, Rüfenacht) zur Folge hatte. Ebenfalls noch im zweiten Drittel folgte dem Duo mit Wesley Snell ein zweiter Zuger vorzeitig in die Kabine.

Telegramm:

Genève-Servette - Zug 2:6 (1:2, 1:3, 0:1)

Les Vernets. -- 7382 Zuschauer (ausverkauft). -- SR Massy/Stricker, Bürgi/Marti. -- Tore: 7. Damien Brunner (Oppliger) 0:1. 13. Toms (Pothier, Park/Ausschluss Oppliger) 1:1. 15. Casutt (Metropolit, Patrick Fischer) 1:2. 22. (21:21) Rüfenacht (Di Pietro) 1:3. 23. (22:56) Cadieux (Bezina, Paul Savary/Ausschluss Park!) 2:3. 26. Fabian Schnyder (Oppliger/Ausschluss Sven Lindemann!) 2:4. 38. Damien Brunner (Chiesa, Diaz/Ausschluss Snell) 2:5. 51. Damien Brunner (Casutt, Metropolit/Ausschluss Vukovic) 2:6. -- Strafen: 11mal 2 plus 5 (Goran Bezina) plus 10 Minuten (Rubin) plus Spieldauer (Goran Bezina) gegen Genève-Servette, 10mal 2 plus 2mal 5 (Rüfenacht, Snell) plus 10 Minuten (Sven Lindemann) plus 2mal Spieldauer (Rüfenacht, Snell) gegen Zug. -- PostFinance-Topskorer: Toms; Metropolit.

Genève-Servette: Tobias Stephan; Vukovic, Goran Bezina; Pothier, Mercier; Gobbi, Höhener; Toms, Park, Rubin; Walsky, Paul Savary, Salmelainen; Cadieux, Trachsler, Flurin Randegger; Simek, Berthon, Pivron; Barbero, Nicolet.

Zug: Markkanen; Diaz, Oppliger; Wozniewski, Patrick Fischer; Chiesa, Blaser; Erni, Snell; Damien Brunner, Fabian Sutter, Fabian Schnyder; Christen, Metropolit, Casutt; Di Pietro, Schneuwly, Sven Lindemann; Duri Camichel, Rüfenacht, Fabian Lüthi.

Bemerkungen: Genève-Servette ohne Breitbach, Rivera und Fritsche (alle verletzt), Zug ohne Holden (verletzt) und Corsin Camichel (krank). Pfostenschuss Diaz (21.).

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch