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Erstes Training in Kitzbühel abgesagt

Das erste der beiden in Kitzbühel geplanten Trainings für die Weltcup-Abfahrt vom Samstag musste abgesagt werden. Starker Regen in der Nacht hat die Piste aufgeweicht.

Im oberen Teil der Streif fiel Schnee, aber in tieferen Lagen und im Ort selber sorgte der Regen für eine triste Stimmung. Am Freitag soll in Kitzbühel ein Super-G stattfinden, Samstag und Sonntag folgen Abfahrt und Slalom. Immerhin: die Wetterprognosen versprechen auf die nächsten Tage eine deutliche Verbesserung der Situation. Nach der Absage vom Mittwoch ist aber klar, dass die Fahrer nur eine Gelegenheit erhalten, die Neuerungen zu testen, welche die Organisatoren für die 71. Austragung der Hahnenkammrennen vorgenommen haben.

Im Bereich der Gschösswiese wurde die Strecke auf das Doppelte verbreitert und planiert. Gesichert wurde das Teilstück mit einem neuem Hightech-Netz, welches die bisherigen Holzplanken ersetzt. Verändert hat sich auch die Optik in der Alten Schneise, die früher immer im Schatten lag. Ein Sturm im Sommer hat das Gelände fast offen gelegt. Der Start zum Super-G wurde um 25 Höhenmeter nach oben verlegt, wodurch ein steiles Startstück entstanden ist.

Insgesamt investierten die Kitzbüheler Bergbahnen im abgelaufenen Jahr 30 Millionen Euro in die Modernisierung der Pisten- und Beschneiungsanlagen, davon sieben Millionen auf der Streif. Verlegt wurden rund 30 km Glasfaserkabel, die nun auch eine Fernseh-Übertragung in HD-Qualität ermöglichen. Und für die Fans vor Ort wurden entlang der Strecke neue Videowände aufgestellt. Insgesamt stehen nun acht solcher "Grossbildschirme" zur Verfügung.

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