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Erbt Maryam Jamal Gold?

Kenenisa Bekele ist nach Usain Bolt der zweite Star der Weltmeisterschaften in Berlin.

Der 27-jährige Äthiopier gewann nach Gold über 10'000 m in 13:17,09 auch den Titel über die kürzere Landistanz. In einem packenden Endspurt bezwang der Doppel-Olympiasieger von Peking im 5000-m-Final den amerikanischen Titelverteidiger Bernard Lagat, der Bekele bis auf die letzten Meter forderte. Bronze sicherte sich James Kwalia C'Kurui aus Katar, auch er wie Lagat ein gebürtiger Kenianer.

Für Bekele war es der fünfte WM-Titel in seiner Karriere auf der Bahn; der erste über 5000 m, nachdem er über diese Distanz bisher erst einmal Bronze geholt hatte (Paris 2003). Der Äthiopier ist der erste Athlet in der Geschichte der WM, der das Double 5000 m/10'000 m schaffte.

Im 1500-m-Final verpasste die in Lausanne lebende Maryam Yusuf Jamal die Goldmedaille knapp. Die für Bahrain startende Äthiopierin musste sich im Endspurt der überraschenden Spaniern Natalia Rodriguez geschlagen geben, die in 4:03,36 Spanien die erste Goldmedaille sicherte.

Diese könnte der 30-Jährigen allerdings aberkannt werden. Rodriguez rempelte in der letzten Runde auf der Gegengeraden die äthiopische Mitfavoritin Gelete Burka und brachte diese zu Fall. Falls die Spanierin disqualifiziert werden würde, würde Jamal ihren in Osaka gewonnen Titel erfolgreich verteidigen.

Eine Überraschung ereignete sich auch über 800 m der Männer, wo dem Südafrikaner Mbulaeni Mulaudzi ein Start-Ziel-Sieg gelang. Er triumphierte in 1:45,29 Minuten vor den beiden Favoriten Alfred Kirwa Yego, dem Titelverteidiger aus Kenia, und Yusuf Saad Kamel, dem 1500-m-Weltmeister aus Bahrain, die beide 1:45,35 liefen.

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