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Einigung in der Formel 1 - Mosley tritt nicht wieder an

Das Projekt einer Konkurrenzserie zur Formel 1 scheint vom Tisch.

FIA-Präsident Max Mosley erklärte nach der Weltratssitzung in Paris, dass die Abspaltung durch die Rennställe der Teamvereinigung (FOTA) und damit die Bildung einer Konkurrenzserie verhindert werden konnte.

Teil der Einigung dürfte die Ankündigung des Briten gewesen sein, sich nach dem Ende seiner Amtszeit im Oktober einer erneuten Wiederwahl nicht mehr zu stellen. Mosley, der am Dienstag in einem Brief an die FIA-Mitglieder noch erklärt hatte, nicht auf Druck der "rebellierenden" Teams abtreten zu wollen, verhindert mit dem Rücktritt nach 18 Jahren als oberster Funktionär wohl den drohenden GAU.

"Nun haben wir Frieden. Es wird zu keiner Spaltung kommen. Wir haben uns über die Kostenreduktion geeinigt", sagte Mosley. "Es wird nur eine Formel-1-WM geben. Ziel ist es aber, innerhalb von zwei Jahren mit den Ausgaben das Niveau der frühen 1990er Jahre zu erreichen." Architekt des Kompromisses soll Rechteinhaber Bernie Ecclestone gewesen sein.

Die FIA und die acht FOTA-Teams Ferrari, McLaren-Mercedes, Renault, Toyota, BMW-Sauber, BrawnGP, Red Bull und Toro Rosso konnten sich nun auf einen gemeinsamen Weg zur weiteren Eindämmung der Ausgaben einigen. Die von Mosley geforderte Budgetobergrenze von rund 45 Millionen Euro hatte den heftigsten Konflikt in der Formel-1-Geschichte entfacht.

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