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Guter Start für François Affolter

François Affolter hat in Bellinzona ein gutes Debüt gegeben. YB-Sportchef Alain Baumann informierte sich über den FC Brügge.

Nach dem hart erkämpften 2:1-Erfolg gab es für die YB-Spieler in Bellinzona gestern Teigwaren und Geschnetzeltes. Die Betreuer hatten im Kabinengang ein Buffet aufgestellt, von dem sich die Equipe bediente, bevor sie in den Mannschaftsbus stieg. Das Team sollte sofort Energie tanken. Auch François Affolter schaufelte sich den Teller voll. Der 17-jährige Bieler war gegen den Aufsteiger zu seinem ersten Einsatz in der ersten Mannschaft gekommen und hatte seine Aufgabe in der Verteidigung mehr als ordentlich erledigt. «Zu Beginn der Partie war ich nervös», gab Affolter zu, «mit Hilfe der Mitspieler hat sich das aber rasch gelegt.» Mit dem Debüt des Abwehrspielers waren alle zufrieden. Er selber, Trainer Vladimir Petkovic und die Mitspieler. «Besonders für einen Verteidiger ist der erste Auftritt bei den Profis nichts Einfaches», sagte YB-Goalie Marco Wölfli.

Dennoch wird Affolter seinen Platz am nächsten Donnerstag, wenn die Young Boys die Erstrundenpartie im Uefa-Cup gegen den FC Brügge (20 Uhr, Stade de Suisse) bestreiten, wohl an Marc Schneider abtreten müssen. Der Routiner fehlte gestern gesperrt, nachdem er zuletzt, beim 1:3 gegen GC, des Feldes verwiesen worden war. «Schneiders Rückkehr stört mich nicht. Ich kann von seiner Erfahrung profitieren», sagt Affolter.

Brügge mit hohem Budget

Nicht im Tessin war am Sonntag YB-Sportchef Alain Baumann. Er war am Samstag nach Brügge gefahren, um die belgische Traditionsmannschaft beim 1:1-Unentschieden gegen Dender, zu beobachten. Erst in der 81.Minute war Brügge durch das Tor von Abwehrspieler Jeroen Simaeys der Ausgleich gelungen. Gleichwohl ist Baumann überzeugt von den Qualitäten des nächsten YB-Gegners. «Die Stärken des Teams liegen in der Offensive», hat er festgestellt. Brügge entwickle über die Flügel viel Druck und verfüge über abschlussstarke Stürmer. Die Abwehrspieler hingegen seien zwar gross gewachsen, sie agierten jedoch eher langsam. «Dennoch besitzt Brügge das Niveau eines Spitzenteams der Super League», sagt Baumann. Er erwartet eine schwierige Aufgabe und zieht zum Vergleich auch das Budget der Belgier hinzu: Baumann hat in Erfahrung gebracht, dass Brügge pro Jahr 20 Millionen Euro zur Verfügung stehen und sagt: «Mit diesem Betrag können wir selbstverständlich nicht mithalten.»

DVD für Petkovic

Ein starker Auftritt im eigenen Stadion soll die Weichen stellen für den Vorstoss in die zweite Runde und YB dem erklärten Ziel, im Uefa-Cup zu überwintern, näher bringen. Als Vorteil sieht Baumann erstens die Tatsache, dass Brügge erst zwei Saisonspiele absolviert hat, und zweitens den Kunstrasen, wie er sich im Stade de Suisse findet, nicht gewohnt ist. Der Sportchef hat aus Belgien die Aufzeichnung der Brügge-Spiele auf DVD mitgebracht. Diese wird Trainer Vladimir Petkovic analysieren, bevor er die Spieler auf die Partie am Donnerstag vorbereitet.

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