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Didie Cuche und Ariella Kaeslin Sportler des Jahres

Die Kunstturnerin Arielle Kaeslin und der Skifahrer Didier Cuche sind in Basel zu den Sportlern des Jahres gewählt worden.

Auf den ganz grossen Coup musste Didier Cuche lange warten, länger als jeder andere vor ihm. Doch im Februar 2009 krönte der Neuenburger in Val d'Isère seine Karriere: Mit 34 1/2 Jahren wurde er ältester alpiner Ski-Weltmeister überhaupt.

Es war definitv sein Tag. Mit knapp einer Sekunde Vorsprung holte Cuche Gold im Super-G, jener Disziplin, in der er elf lange Jahre zuvor schon einmal reüssiert hatte. 1998 an den Olympischen Spielen in Nagano, an seinem allerersten Grossanlass, gewann er in derselben Sparte Silber.

Team des Jahres wurden die ZSC Lions. Mit einem fantastischen 5:0 im Final-Rückspiel gegen Magnitogorsk sicherten sich die ZSC Lions den erstmaligen Triumph in der Champions League. Ende September rückte das beste Schweizer Team des Jahres erneut in den Mittelpunkt und schrieb dank dem 2:1-Erfolg gegen die NHL-Stars aus Chicago Geschichte.

Ariella Kaeslin ist die Powerfrau des Schweizer Sports. Nichts scheint ihr zu viel, wenn es darum geht, ihre Ziele im Leben zu erreichen. Wer es in einer dermassen trainingsintensiven Sportart wie Kunstturnen an die Weltspitze schafft und sich gleichzeitig Schritt für Schritt der Matura nähert, braucht eine gehörige Portion Selbstdisziplin. Ein Dickschädel schadet ebenfalls nicht.

Es sind Charakterzüge, die Ariella Kaeslin den Weg aufs Podest geebnet haben. 2009 gewann sie als erste Schweizer Kunstturnerin EM- und WM-Medaillen, insgesamt einen kompletten Satz: Gold am Sprung und Bronze im Mehrkampf an den Europameisterschaften in Mailand, Silber am Sprung an den Weltmeisterschaften in London.

Seit dem 5. Platz an den Olympischen Spielen in Peking ist Ariella Kaeslin nach und nach zu einer öffentlichen Person und Sympathieträgerin über den Sport hinaus geworden. Das verdankt sie nicht nur der Tatsache, dass Attribute wie Beharrlichkeit und Bescheidenheit hierzulande gut ankommen, sondern auch ihrer gewinnenden Art. Sie spricht, wie ihr der Schnabel gewachsen ist. Was sie sagt, wirkt nicht aufgesetzt, sondern authentisch. Kein Wunder, ist Kaeslin auch als Werbeträgerin mehr und mehr gefragt.

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