«Das Unheil ist schnell angerichtet»

ZSC-Geschäftsführer Peter Zahner erklärt, wieso er gegen die Erhöhung der Ausländer von vier auf sechs ist, über die bald abgestimmt wird – obschon ihm die Salärspirale grosse Sorgen macht.  

«Gerade für Junge auf dem Sprung in die National League könnte eine Erhöhung fatal sein.» Peter Zahner, der starke Mann der ZSC Lions. Foto: Doris Fanconi

SCB-Geschäftsführer Marc Lüthi und Sie tauschen sich oft über das Schweizer Eishockey aus. Wann erzählte er Ihnen erstmals von seiner Idee von sechs Ausländern?
Es ist nicht so, dass er mich aus dem Blauen heraus anrief und sagte, er habe eine Idee. Die Diskussionen zum Thema Kostenexplosion laufen schon seit bald zwei Jahren. Klotens Präsident Hans-Ulrich Lehmann war der Initiator, und nach einem ersten Treffen erarbeiteten die Clubs ein Konzeptpapier mit Vorschlägen, wie die Lohnspirale zu stoppen sei. Da gab es zehn, elf Ansätze. Einige waren schnell vom Tisch wie ein Salary Cap, der mit unserem Arbeitsrecht nicht vereinbar wäre. Am Schluss blieb eine Idee zurück: die der Erhöhung der Ausländer.

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