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Dämpfer für die Schweiz

Das Schweizer Nationalteam erleidet in Ambri eine peinliche Niederlage. Gegen Dänemark verliert das Team von Trainer Sean Simpson das zweite WM-Testspiel 2:3 nach Penaltyschiessen.

Es war die erste Niederlage gegen Dänemark im 22. Duell.

41 Stunden nach dem ersten Vergleich mit den Dänen in Bellinzona (4:1) gingen die Schweizer nicht mehr mit dem selben Elan zur Sache. Die Dänen präsentierten sich zwar erneut völlig harmlos (nur 9 Torschüsse), trotzdem lagen die Schweizer nach genau 21 Minuten entgegen dem Spielverlauf 1:2 zurück. Goran Bezina mit einem schönen Weitschuss glich kurz vor der zweiten Pause zwar zum 2:2 aus. Im Penaltyschiessen traf für die Schweiz jedoch nur Julien Sprunger, Dänemark brachte zwei Versuche im Tor unter.

Bei den beiden Gegentreffern in der regulären Spielzeit sah Torhüter Reto Berra schlecht aus. Beim ersten Gegentreffer (10.) traf ihn zwar keine Schuld, weil der Puck unkontrolliert von der Bande vor das Tor abprallte, das 1:2 jedoch schien haltbar.

Berra wurde nach Spielhälfte (wie geplant) durch Benjamin Conz ersetzt, der einen "Mini-Shutout" feierte, allerdings auch nur drei Schüsse parieren musste. Bei den Schweizern wusste Kevin Lötscher zu gefallen. Lötscher, der kommende Saison von Biel nach Bern wechselt, war der aktivste Stürmer und erzielte in seinem achten Länderspiel seinen zweiten Treffer (zum 1:1 nach gut 12 Minuten).

Nebst Hnat Domenichelli fehlten den personell dezimierten Schweizern vor nur 1327 Zuschauern in der Valascia auch die beiden Zuger Rafael Diaz (angeschlagen) und Fabian Schnyder (Handverletzung). Zudem musste die Schweiz ab der 14. Minute ohne Daniel Rubin auskommen. Der Nati-Neuling musste nach einem unmotivierten Check von hinten gegen Gunnarsson Olafur vorzeitig unter die Dusche.

Die Schweizer Spieler geniessen nun zwei freie Tage, bevor sie am Mittwoch in Rapperswil zum zweiten WM-Vorbereitungscamp einrücken. Nächste Woche werden die Spieler des SC Bern Ivo Rüthemann, Martin Plüss, Ryan Gardner, Thomas Déruns, Beat Gerber und Philippe Furrer zum Team stossen. Am Freitag (in Freiburg) und am Sonntag (in Rapperswil) spielen die Schweizer gegen Russland.

Schweiz - Dänemark 2:3 (1:1, 1:1, 0:0, 0:0) n.P.

Valascia, Ambri. - 2350 Zuschauer. - SR Mandioni/Prugger, Fluri/Kohler. - Tore: 10. Hardt (Starkov) 0:1. 13. Lötscher (Romy, Gobbi) 1:1. 22. (21:00) Stefan Lassen (Lasse Lassen) 1:2. 39. Bezina (Monnet) 2:2. - Penaltyschiessen: Green 0:1, Sprunger 1:1; Lasse Lassen 1:2, Lötscher -; Hardt -, Monnet -. - Strafen: 3mal 2 plus 5 Minuten (Rubin) plus Spieldauer (Rubin) gegen die Schweiz, 7mal 2 Minuten gegen Dänemark.

Schweiz: Berra (31. Benjamin Conz); Seger, Julien Vauclair; Gobbi, Bezina; Simon Lüthi, Wellinger; Schneeberger; Lötscher, Trachsler, Simon Moser; Rubin, Savary, Jeannin; Sprunger, Bykow, Monnet; Ambühl, Romy.

Bemerkungen: Schweiz ohne Domenichelli, Fabian Schnyder (beide verletzt), Diaz (geschont) und Stephan (überzähliger Torhüter). Pfostenschüsse Simon Moser (0:39) und Jeannin (48.). Timeouts: Dänemark (8.) und Schweiz (57.). - Schüsse: Schweiz 32 (7-11-12-2); Dänemark 9 (4-4-1-0). - Powerplay-Ausbeute: Schweiz 0/7; Dänemark 0/4.

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