Zum Hauptinhalt springen

Contador muss wohl erst im November aussagen

Der Internationale Sportgerichtshof (CAS) in Lausanne wird Alberto Contador, der an der Tour de France 2010 in einer Dopingkontrolle hängen geblieben war, vermutlich erst im November anhören.

Ursprünglich hätte Contador Anfang Juni vor dem CAS antreten sollen, doch nun wird auch aus der vom 1. - 3. August terminierten Anhörung nichts. Wie das Gericht am Dienstag mitteilte, stimmten Contador, der spanische Verband und der Weltverband UCI einem Antrag der Welt- Anti-Doping-Agentur WADA auf eine weitere Verschiebung zu.

Ein neuer Termin für die Anhörung in Lausanne soll auf den November angesetzt werden. Durch die Verschiebung können die involvierten Parteien weiteres Beweismaterial einreichen.

Contador war während der Tour 2010 am zweiten Ruhetag positiv auf Clenbuterol getestet worden und hatte das auf den Verzehr eines verunreinigten Steaks zurückgeführt. Der spanische Rad-Verband hatte Contadors Version geglaubt und ihn freigesprochen, der Rad-Weltverband UCI und die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA hatten gegen diesen Entscheid Einspruch beim CAS eingelegt.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch