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BSV bezwingt erstmals Top-4-Gegner

In einem dramatischen Spiel hat der BSV Bern bei St.Otmar St.Gallen 32:31 gewonnen.

Der BSV Bern schlägt St.Otmar St.Gallen mit 32:31. (Archivbild)
Der BSV Bern schlägt St.Otmar St.Gallen mit 32:31. (Archivbild)
Daniel Teuscher

Der BSV Bern hat seinen Aufwärtstrend weiter bestätigt und mit dem 32:31-Auswärtssieg bei St.Otmar St.Gallen erstmals in dieser Saison einen Gegner aus den ersten vier der NLA bezwungen. Das Spiel glich einer Achterbahnfahrt, garniert mit einer hochdramatischen Schlussphase. Die Berner führten zeitweise mit acht Toren Differenz, gerieten aber zwei Minuten vor dem Spielende in Rückstand.

Luca Mühlemann glich danach aus, acht Sekunden vor Schluss wehrte Torhüter Edin Tatar beim Stand von 31:31 einen Siebenmeter von Rares Jurca ab. Der BSV kam noch einmal zu einem Angriff, und Pedro Spinola erzielte mit der Schlusssirene das 32:31 für die Gäste. Kreisläufer Mühlemann kam erstmals nach einer längeren Verletzungspause wieder zum Einsatz.

Dem Ausgleich des routinierten Rückkehrers war ein Timeout von Trainer Aleksandar Stevic vorangegangen. «Dort habe ich versucht, Ruhe hineinzubringen, und dem Team vermittelt, das es weiter an den Erfolg glaubt», schilderte der BSV-Coach, was er in dieser Minute den Spielern mit auf dem Weg gegeben habe. Die Berner holten tatsächlich noch die beiden Punkte und bewiesen, dass sie sich wieder in die richtige Richtung bewegen.

«Wir haben wieder mehr Stabilität und Struktur in unserem Spiel. Spinola kommt immer besser in Form. Matthias Gerlich hat auch aus seinem Tief gefunden, und dank Mühlemann können wir auch wieder mit zwei Kreisläufern spielen», sagte Stevic, der von einem etwas glücklichen, aber verdienten Sieg sprach.

Verdient, weil der BSV bis weit in die zweite Halbzeit das Spiel klar kontrollierte. Ehe dann ein Einbruch erfolgte, verursacht durch einige Strafen gegen die Berner und Angriffe der Ostschweizer mit sieben Feldspielern und ohne Torhüter.

Falls sich niemand mehr verletzt, wird der BSV mit den Spielern in die drei vor Weihnachten noch verbleibenden Partien steigen, die auch in St. Gallen mit dabei waren. Bei Michael Kusio bestand noch Hoffnung auf Einsätze im Jahr 2019; diese hat sich aber zerschlagen. Wegen seiner komplizierten Handverletzung wird er erst nach der EM-Pause Ende Januar wieder auflaufen können.

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