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Bruno Risi zum letzten Mal an den Zürcher Sixdays in Aktion

Das heute Dienstag beginnende 53. Zürcher Sechstagerennen steht ganz im Zeichen von Bruno Risi.

Der Urner befindet sich an der Seite von Franco Marvulli auf Abschiedstournee und will die Gala im Hallenstadion mit dem Sieg krönen.

In Zürich feierte Bruno Risi am 6. Dezember 1992 seinen zweiten von bisher 59 Sechstage-Siegen. 17 Jahre später soll zwar an der gleichen Stätte, aber in einer renovierten Halle und auf einer provisorischen Piste Triumph Nummer 60 folgen. In der Nacht vom Samstag auf den Sonntag soll Risis Abschied vom Schweizer Publikum offiziell begangen werden. Doch definitiv geht die lange und erfolgreiche Karriere des Blondschopfs erst in Berlin zu Ende.

Die Behauptung geht dahin, dass Risi zum elften Mal in Zürich gewinnen wird. Günstige Umstände tragen dazu bei, dass sich die Prophezeiung erfüllen wird. Weil sich das Sechstagerennen in Apeldoorn (Ho) mit Zürich überschneidet, konnten die stärksten Holländer und Belgier nicht verpflichtet werden. Und weil der dänische Verband für sein Kader Mitte Dezember nationale Meisterschaften durchführt, mussten die Weltmeister Michael Mörkov/Alex Rasmussen auf die Verdienstmöglichkeit in Zürich verzichten.

"Ich habe das beste Feld verpflichtet, das unter diesen Umständen erhältlich war", meint Mitorganisator Urs Freuler. Bruno Risi warnt davor, ihn und Franco Marvulli zum Voraus zu den Siegern zu stempeln: "Wir dürfen die Gegner nicht unterschätzen. Wir müssen Leif Lampater und Christian Grasmann im Auge behalten. Die Schweizer Meister Alexander Aeschbach und Tristan Marguet sind in Gent ein gutes Rennen gefahren. Ich war jedenfalls überrascht, mit welch guter Leistung sie dort aufwarteten."

Risi hat als Reminiszenz auch in Erinnerung, wie ihm vor zwei Jahren in Zuidlaren der Bahndirektor Patrik Sercu voraussagte, er und Franco Marvulli würden mit fünf bis sechs Runden Vorsprung gewinnen. Doch es kam ganz anders. Risi: "Am Schluss wurde es eine äusserst harte Sache."

Neben Lampater/Grasmann und Aeschbach/Marguet sind allerdings nur schwerlich andere Paare auszumachen, die Risi/Marvulli wirklich gefährlich werden können. Den jungen Romands Maxime Bally/Loic Perizzolo bietet sich immerhin die Gelegenheit, sich in Szene zu setzen. Vielleicht erweisen sich die Argentinier Walter Perez/Sebastian Donadio als Spielverderber.

Mit der zeitlichen Straffung des Programms, einer erweiterten Ausstellung und grösseren Showblöcken versuchen die Veranstalter, vermehrt Zuschauer an ihren Anlass zu locken. Ab 25#000 verkauften Tickets werden schwarze Zahlen geschrieben.

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