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Bestzeit für Cuche in Kvitfjell

Didier Cuche scheint die Enttäuschungen in den olympischen Rennen weggesteckt zu haben.

Der Neuenburger fuhr bei der Rückkehr in den Weltcup im ersten Training für die Abfahrt vom Samstag in Kvitfjell (No) Bestzeit, dahinter folgten der Österreicher Michael Walchhofer und der Kanadier Eric Guay.

In Whistler hatte sich Cuche als erster Anwärter auf Olympia-Gold in der Abfahrt und im Super-G mit den Rängen 6 und 10 bescheiden müssen, im Riesenslalom war er nach einem erneuten Sturz beim Einfahren vor dem ersten Lauf im Kampf um die Medaillen chancenlos geblieben. Spuren haben die unerfüllten Erwartungen offenbar keine hinterlassen. Zudem findet Cuche in Kvitfjell bevorzugtes Terrain vor. Auf der Olympia-Strecke 1994 gewann er vor drei Jahren die Abfahrt und war er noch zweimal Zweiter und im Super-G dreimal Dritter.

Cuche bietet sich in Kvitfjell die Möglichkeit, seinen dritten Sieg in der Abfahrts-Wertung nach 2007 und 2008 vorzeitig unter Dach und Fach zu bringen. Vor den letzten zwei Rennen der Saison - das letzte findet in der kommenden Woche im Rahmen des Weltcup-Finales in Garmisch statt - liegt er 88 Punkte vor dem zweitplatzierten Carlo Janka. Der Bündner, der sich im Normalfall im ersten Training zurückhält, belegte mit 1,33 Sekunden Rückstand Platz 12 und war so unmittelbar vor Ambrosi Hoffmann und Olympiasieger Didier Défago zweitbester Schweizer. Cuche am nächsten kam Michael Walchhofer. Der Österreicher, in Whistler wie Cuche einer der Geschlagenen, büsste drei Zehntel ein.

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