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Sport kompaktJubiläums-Schwingfest im Herbst 2021

Stalder beste Stürmerin in Schweden +++ Hiller wird Gewerkschafts-Präsident +++ Chelsea will Roman Bürki verpflichten +++ Kein Formel-1-Comeback in Zandvoort 2020 +++ Premier League einstimmig für Mannschaftstraining +++ Messi «ganz wild darauf, zu spielen»

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Eishockey: Stalder beste Stürmerin in Schweden

Die Schweizer Nationalspielerin Lara Stalder wurde zur besten Stürmerin in der schwedischen SDHL-Liga gewählt. Im März wurde die 26-Jährige bereits als wertvollste Spielerin ausgezeichnet. In der letzten Saison erzielte sie in 36 Spielen 42 Tore und verbuchte 29 Assists. Damit stellte sie einen neuen Rekord für ihren Klub Brynäs IF auf. (ets)

Eishockey: Hiller wird Gewerkschafts-Präsident

Jonas Hiller wird der neue Präsident der «Swiss Ice Hockey Players' Union» (SIHPU). Die Spielergewerkschaft vertritt die Interessen gegenüber des Verbandes und den Clubs. Sie wurde 2016 unter anderem von den ehemaligen Spieler Matthias Seger und Victor Stancescu gegründet. Jonas Hiller hütete bis Ende dieser Saison das Tor des EHC Biels. Zuvor war er während neun Jahren der Goalie der NHL-Teams Anaheim Ducks und Calgary Flames. «Es ist eine grosse Ehre, die Spieler vertreten zu dürfen», sagte der 38-Jährige im Interview mit MySports.(ets)

Schwingen: Jubiläums-Schwingfest findet im Herbst 2021 statt

Nachdem das Jubiläums-Schwingfest vom 30. August wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden musste, haben die Organisatoren nun ein neues Datum gefunden. Der Anlass in Appenzell findet am 5. September 2021 statt. Mit dem Schwingfest hätte auch das 125-jährige Bestehen des Schwingverbandes gefeiert werden sollen. Damit das Eidgenössische Schwingfest stattfinden kann, muss das Klichberg-Schwinget um drei Wochen verschoben werden. (ets)

Fussball: Roman Bürki wird von Chelsea umworben

Der FC Chelsea ist nach einem Medienbericht an einer Verpflichtung von Borussia Dortmunds Torhüter Roman Bürki interessiert. Wie die «Sun» am Donnerstag berichtet, soll der Schweizer den Spanier Kepa Arrizabalaga an der Stamford Bridge als Nummer 1 ablösen und rund 15 Millionen Pfund kosten. Die «Blues» hoffen auf einen günstigen Deal, weil Bürkis Vertrag in Dortmund im kommenden Jahr ausläuft.

Roman Bürki befindet sich mit Dortmund seit längerem in Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung. (Bild: Keystone)

Kepa war 2018 als bis dahin teuerster Goalie der Welt für rund 80 Millionen Euro von Athletic Bilbao zum FC Chelsea gewechselt. Seinen Cheftrainer Frank Lampard hat er als langfristige Nummer 1 bisher nicht überzeugt, war zwischenzeitlich auch nur noch Ersatz. Seine Zukunft in London ist ungewiss. Beim FC Valencia soll es Interesse an einem Leihvertrag geben, schreibt die «Sun».

Der neunmalige Schweizer Nationalspieler Bürki war 2015 für geschätzte sechs Millionen Euro vom SC Freiburg zu Borussia Dortmund gewechselt. Der 29-Jährige bestritt bisher 184 Bundesliga-Spiele für den BVB. (dpa)

Fussball: Premier-League-Clubs stimmen für Re-Start

Die Clubs der englischen Premier League haben sich am Mittwoch einstimmig für eine Rückkehr zum Mannschaftstraining ausgesprochen. Damit geht in England das «Project Restart» in die zweite Phase. Bereits am 19. Mai hatten alle 20 Vereine das Training in kleinen Gruppen gestartet, nachdem aufgrund des Ausbruchs des Coronavirus seit März alle Fussballaktivitäten auf der Insel eingestellt worden waren. Die Premier League ist zuversichtlich, die Saison 2019/20 im Juni mit 92 verbleibenden Spielen wieder aufzunehmen. Die britische Regierung hatte angekündigt, dass Sportveranstaltungen ohne Zuschauer stattfinden können.

Hat bald wieder seine ganze Mannschaft zusammen: José Mourinho.
Hat bald wieder seine ganze Mannschaft zusammen: José Mourinho.
Reuters

In einer Liga-Erklärung heisst es, dass die Spieler in der Lage sein werden, «als Gruppe zu trainieren und sich an Zweikämpfen zu beteiligen, während unnötiger enger Kontakt minimiert wird».Die Premier League fügte hinzu, dass alle Spieler und Mitarbeiter weiterhin zweimal pro Woche auf das Coronavirus getestet werden.

Bis zum 26. Mai wurden insgesamt zwölf Spieler und Mitarbeiter der 20 Premier-League-Clubs positiv auf das Coronavirus getestet. Seit dem 17. Mai gab es dazu drei Untersuchungsreihen. Die positiv getesteten Personen müssen sich laut Corona-Verordnungen sieben Tage in Selbst-Isolation begeben, unter anderem auch der Torhüter vom AFC Bournemouth, Aaron Ramsdale. (dpa)

Fussball: Messi will endlich wieder spielen

Lionel Messi kann es kaum erwarten, nach der Corona-Zwangspause endlich wieder Fussball spielen zu können. Allerdings werde es wohl nicht wie vor der Pandemie sein, meinte der argentinische Weltfussballer im Hinblick auf die Geisterspiele in Stadien ohne Zuschauer: «Ich bin sicher, dass es am Anfang komisch sein wird, aber ich bin ganz wild darauf, zu spielen», erklärte der 32 Jahre alte Messi in einem Beitrag seines Sponsors Adidas. «Aber jeder Einzelne muss sich darauf vorbereiten und sich vorstellen, ohne Fans zu spielen, weil das sehr seltsam ist», betonte Messi. Wichtig sei nun, «in die Zukunft zu schauen».

Momentan nur im Training zu bestaunen: Lionel Messi.
Momentan nur im Training zu bestaunen: Lionel Messi.
Getty Images

Die spanische Regierung hat der Wiederaufnahme des Spielbetriebs ab dem 8. Juni zugestimmt. Die Erlaubnis gilt für die Primera División und auch für die Zweite Liga. Nach den bisherigen Plänen der höchsten Liga soll der Neustart am 12. Juni erfolgen. Einen konkreten Spielplan mit Terminen gibt es aber noch nicht

Der Spielbetrieb ist seit dem 12. März unterbrochen. In der Primera División liegt der FC Barcelona mit Messi und dem deutschen Nationaltorhüter Marc-André ter Stegen nach 27 von insgesamt 38 Runden mit 58 Punkten auf Platz eins. Der Tabellenzweite Real Madrid mit Nationalspieler Toni Kroos hat nur zwei Zähler Rückstand, während der FC Sevilla als Dritter mit 47 Punkten nur noch sehr wenige Titelchancen hat.

Die Verschiebung der Copa América auf das kommende Jahr bedauerte Messi sehr. «Der Pokal war dieses Jahr eine grossartige Gelegenheit für mich, und ich war sehr gespannt darauf, wieder teilzunehmen. Es war schwer, als ich erfuhr, dass sie verschoben werden würde, aber ich verstand es natürlich», sagte Messi. (dpa)

Eishockey: ZSC Lions sind «Club of the Year»

Grosse Ehre für die ZSC Lions: Der Club wurde nämlich zum «Club of the Year» in Europa gewählt. Das teilt die Alliance of European Hockey Clubs mit, die auch der Verleiher des Preises ist. Der Preis anerkennt die besten Leistungen im europäischen Eishockey.

Die Lions dürfen sich zu Recht freuen: Unter dem neuen schwedischen Trainer Rikard Grönborg holten die Lions den Qualifikationssieg. Im Kader der Zürcher figurieren zudem zwölf sogenannte Eigengewächse, die der Lions-Organisation entsprungen waren. Und das Frauen-Team der ZSC Lions gewann den Schweizer Cup und war nur ein Spiel vom Meistertitel entfernt, bevor die Corona-Pandemie die Saison beendete.

Die Lions setzten sich gegen ZSKA Moskau (Russland, KHL), Frölunda Indians (Schweden, SHL), Kärpät Oulu (Finnland, Liiga) und Luleå Hockey (Schweden, SHL) durch. (nih)

Fussball: Wechselt Shaqiri zu Newcastle?

Bleibt er? Bleibt er nicht? Spekulationen gibt es um den Schweizer Xherdan Shaqiri viele. Aktuellstes Gerücht: Der Nati-Spieler wechselt zu Newcastle United. So schreibt die «Daily Mail», dass Shaqiri eine der ersten Verpflichtungen werden soll - sofern wie geplant, Investoren aus Saudi-Arabien den Verein übernehmen. Bei Newcastle würde der Offensivspieler Teamkollege von Fabian Schär werden. (nih)

Momentan steht der Schweizer beim FC Liverpool unter Vertrag.
Momentan steht der Schweizer beim FC Liverpool unter Vertrag.
Keystone

Eishockey: Meier behält den Schweizer Quali-Rekord

Nachdem die NHL entschieden hat, nach der Corona-Pause direkt in die Playoffs zu starten, sind nun zwei Dinge klar: Timo Meier behält den Schweizer Quali-Rekord und Roman Josi kann ihm die Bestmarke nicht abjagen. So hatte Meier in der Saison 2018/19 für die San Jose Sharks 66 Punkte in der Regular Season erzielt. Nashville-Verteidiger Roman Josi war in dieser Saison drauf und dran, besser als Meier zu sein. Doch es sollte nicht sein: Als der Berner bei 65 Zählern aus 69 Partien stand, kam die Corona-Pandemie. (nih)

Fussball: Das Zurückkrebsen des FC Lugano

Die Vorgeschichte: Kurz vor dem Trainingsstart der Bianconeri am Montag vermeldete der Club, dass ein Spieler am 22. Mai positiv auf das Coronavirus getestet worden sei. Die Folge: Quarantäne. Der infizierte Spieler fühlte sich aber wohl, unterzog sich deshalb einem zweiten und dritten Test. Und beide fielen negativ aus.

Nachdem bereits einige Medien spekulierten, dass Lugano, dessen Präsident Angelo Renzetti gegen einen Re-Start der Meisterschaft ist, vor der Abstimmung am Freitag vielleicht bewusst mit falschen Karten spiele, sah sich der Verein gezwungen, das auf der eigenen Website richtigzustellen. Am Dienstag schrieb der Club, dass beim betreffenden Spieler sowohl ein Tupfer- als auch ein Serologietest positiv ausgefallen seien. Der Club hätte daraufhin die behördlichen Anweisungen befolgt und die Ergebnisse an den Kanton weitergeschickt.

Dass die Resultate des zweiten Tests, dem sich der Spieler am 23. März von sich aus unterzog, negativ waren, sei nicht überraschend. In einem Audiofile bestätigte der Lugano-Teamarzt Marco Marano die Möglichkeit, dass Tests unterschiedlich ausfallen könnten, je nach Phase der Infektion. Weil der betroffene Spieler auch Antikörper aufwies, sei das in diesem Fall wohl so gewesen. Zudem könne es auch Unterschiede bei der Genauigkeit geben, wenn die Test in unterschiedlichen Labors gemacht würden. (ete)

Zuerst positiv, dann negativ: der Corona-Test eines Lugano-Spielers.
Zuerst positiv, dann negativ: der Corona-Test eines Lugano-Spielers.
Keystone

Fussball: Auch in Griechenland startet die Liga wieder

Die griechische Fussball-Superliga wird nach der Corona-Zwangspause am 6. und 7. Juni wieder beginnen. Die Genehmigung dazu gab am Mittwoch die Regierung in Athen, wie der staatliche Rundfunk berichtete. Anfang Mai hatten sich die Vertreter der 14 Superliga-Vereine geeinigt und den Neustart der Regierung vorgeschlagen. Ausgetragen werden müssen noch die Playoff-Spiele zwischen den sechs bestplatzierten Mannschaften der Hauptrunde und die Playout-Spiele der acht anderen Teams. Zudem müssen noch drei Pokalspiele stattfinden. (dpa)

Handball: Kiels Duvnjak wertvollster Spieler der Bundesliga

Domagoj Duvnjak vom deutschen Handball-Meister THW Kiel ist zum wertvollsten Spieler der wegen der Corona-Krise abgebrochenen Bundesligasaison gekürt worden. Der 31 Jahre alte Kroate setzte sich bei der Wahl unter den Trainern und Geschäftsführern der 18 Vereine sowie den Fans vor dem dänischen Weltmeister Morten Olsen von der TSV Hannover-Burgdorf sowie seinen Vereinskollegen Niklas Landin und Hendrik Pekeler durch. Der Rückraumspieler, der im Januar mit Kroatien EM-Zweiter wurde, erhält diese Auszeichnung zum zweiten Mal nach 2013. (dpa)

Fusssball: Cristiano Ronaldo war beim Friseur

Cristiano Ronaldo gehört zu den besten Fussballern auf dieser Welt. Und seine Fans sind nicht nur verzückt von seien Ballkünsten, auch von seinem Stil sind viele begeistert. Auch aktuell. So veröffentlichte er auf seinem Instagram-Profil stolz ein Bild seiner neuen Frisur und fragt: «Genehmigt?»

Die Antwort fällt nicht eindeutig aus. Einige Fans finden den neuen Look toll, so zum Beispiel Cristianos Teamkollege bei Juventus Turin, Carolo Pinsoglio. Andere geben sich kritischer. Einig sind sich alle Fans, dass Ronaldos neue Frisur an seine bei Manchester United erinnert. (nih)

Fussball: App soll in leeren Stadien für Fan-Jubel sorgen

Fussballspiele vor leeren Zuschauerrängen? Auch in Japan stehen Geisterspiele an – jedoch mit möglicher lautstarker Unterstützung von aussen. Der Elektronikkonzern Yamaha hat eine App entwickelt, mit der Fans, die Spiele im Fernsehen, Radio oder im Internet verfolgen, ihre Anfeuerungsrufe oder Jubelschreie auf ihren Smartphones ins leere Stadion schicken können.

Lautsprecher in den Zuschauerreihen lassen sie dann durchs Stadion hallen, wie das Unternehmen mitteilte. Bei einem kürzlichen Testdurchlauf des «Remote Cheerer» genannten Systems konnten Nutzer an verschiedenen Standorten aus einer ganzen Reihe von Optionen auf ihren Bildschirmen wählen: darunter Applaus, Anfeuerungsrufe und Gesänge, die sie in das Stadion Ecopa in der Provinz Shizuoka mit 50 000 Sitzplätzen schickten.

Zu diesem Zweck wurden zwischen den leeren Sitzreihen 58 Lautsprecher installiert. Mit dem in Zusammenarbeit mit den beiden japanischen Fussball-Proficlubs Jubilo Iwata und Shimizu S-Pulse entwickelten System sei es möglich, eine Zuschaueratmosphäre zu schaffen, die der bei einem normalen Spiel ähnele, hiess es. (nih/dpa)

Eishockey: NHL geht nach Corona-Pause direkt in die Playoffs

Die NHL will bei einer Fortsetzung der wegen Corona unterbrochenen Saison direkt in die Playoffs einsteigen, dafür aber mehr Mannschaften als üblich zulassen. Diesen Plan gab Liga-Boss Gary Bettman am Dienstag in einer Videostellungnahme bekannt. Demnach sollen insgesamt 24 Mannschaften die Chance erhalten, sich für die Final-Serie um den Stanley Cup zu qualifizieren. Normal sind in der besten Eishockey-Liga der Welt Playoffs mit 16 Teams.

Josi schafft es in die Playoffs
Josi schafft es in die Playoffs
Keystone

Bettman betonte, dass weder die Orte noch der Zeitpunkt für die Playoffs schon feststünden und von der weiteren Entwicklung in der Corona-Pandemie abhängig seien. Klar sei nur, dass es zwei Standorte geben wird und zehn Städte zur Auswahl stehen. Frühestens am 1. Juli sollen Mannschaften in Trainingslager gehen können.

Wenn es so kommt, wie Bettman es plant, schaffen es zehn Schweizer in die Playoffs: Roman Josi und Yannick Weber (Nashville Predators), Nino Niederreiter (Carolina Hurricanes), Kevin Fiala (Minnesota Wild), Luca Sbisa (Winnipeg Jets), Jonas Siegenthaler (Washington Capitals), Sven Bärtschi (Vancouver Canucks), Denis Malgin (Toronto Maple Leafs), Dean Kukan (Columbus Blue Jackets) und Gaëtan Haas (Edmonton Oilers). (nih/dpa)

Boxen: «Mike muss mich um einen Kampf bitten»

Knapp 23 Jahre nach dem Ohren-Skandal im Fight zwischen Mike Tyson und Evander Holyfield scheint ein dritter Boxkampf zwischen den beiden ehemaligen Weltmeistern möglich. «Ich würde Mike nicht fragen, ob er gegen mich boxt. Wenn man jemanden zweimal geschlagen hat, dann hat man das nicht nötig. Mike muss mich um einen Kampf bitten, nicht umgekehrt. Denn das würde bedeuten, dass er wirklich kämpfen will», sagte der inzwischen 57 Jahre alte Holyfield der «Sport Bild». «Ich wäre dafür, dass es am Ende kein Urteil gibt. Es soll alles sehr respektvoll sein. Damit wäre ich einverstanden.»

Die beiden Boxer sind vor allem wegen ihres zweiten WM-Kampfes im Sommer 1997 bekannt, als Tyson dem überlegenen Holyfield ein Teil des Ohrs abbiss und auf den Boden spuckte. Zuletzt hatten beide ihr Comeback im Ring angekündigt und wollen in Showkämpfen auch für den guten Zweck antreten. «Als die Leute dann sahen, dass wir beide so etwas planen, sagten alle natürlich: Warum treten die beiden nicht gegeneinander an?», sagte Holyfield. Tyson ist 53 Jahre alt. (dpa)

Klitschko trainiert Holyfield.
Klitschko trainiert Holyfield.
Keystone

Fussball: Fortuna-Vorstand ist für Gehaltsgrenze

Der scheidende Sportvorstand von Fortuna Düsseldorf hat sich für eine Gehaltsobergrenze von drei oder vier Millionen Euro ausgesprochen. «Ganz sicher würde Ronaldo auch für drei Millionen Euro spielen, wenn das die höchste Stufe wäre», sagte Lutz Pfannenstiel der «Sport Bild». Der 47-Jährige, dessen Vertrag bei der Fortuna zum 31. Mai endet, hätte gerne ein mehrstufiges System. «Zum Beispiel mit drei Spielern in einer Mannschaft, die im höheren Bereich verdienen. Dann eine Gruppe mit etablierten Spielern auf einem nachvollziehbaren Niveau. Darunter Kategorien für jüngere Profis und Talente», sagte er.

In der Corona-Krise ist die Debatte über eine Deckelung der Gehälter für Profifussballer wieder aufgeflammt. Viele Clubs haben ihre Spieler um einen Gehaltsverzicht gebeten, um die Zeit ohne Einnahmen zu überstehen. Pfannenstiel sieht andere Länder wie Italien oder Spanien dazu bereit, einen europäischen Weg mitzugehen. «Das bietet uns eine grosse Chance – wenn sich die Engländer nicht sperren.» (dpa)

Eishockey: Draisaitl erster deutscher NHL-Topscorer

NHL-Profi Leon Draisaitl ist der Titel als Topscorer der stärksten Eishockey-Liga der Welt nach dem Abbruch der Hauptrunde nicht mehr zu nehmen. Der 24 Jahre alte Angreifer der Edmonton Oilers ist damit der erste deutsche Sportler in einer der grossen US-Ligen, der eine Saison als Topscorer beendet. Unter anderem sein Club gratulierte ihm am Dienstag (Ortszeit) via Twitter zu dem Erfolg. In nur 14 von 70 Spielen blieb er ohne direkte Torbeteiligung und kommt insgesamt auf 110 Punkte. An zweiter Stelle steht sein Teamkollege Connor McDavid mit 97 Scorerpunkten.

Wann der Kölner die Art-Ross-Trophy überreicht bekommt und wie er gewürdigt wird, ist noch unklar. Liga-Boss Gary Bettman sprach in einer Video-Pressekonferenz davon, dass es aus aktueller Sicht wohl eine virtuelle Ehrung geben werde, aber noch keine konkreten Pläne existierten.

Zuvor hatte die NHL ihre Entscheidung bekannt gegeben, bei einer Fortsetzung der wegen Corona unterbrochenen Saison direkt in die Playoffs einzusteigen und dafür mehr Mannschaften als üblich zuzulassen. Demnach sollen 24 Mannschaften die Chance erhalten, sich für die Final-Serie um den Stanley Cup zu qualifizieren. Normal sind in der besten Eishockey-Liga der Welt Playoffs mit 16 Teams. Orte und Zeitplan sind noch nicht entschieden. (dpa)

Ski alpin: Nef hatte Corona-Virus

Tanguy Nef war mit dem Corona-Virus infiziert. Dies erklärte der 23-jährige Schweizer Slalomfahrer kürzlich in einem Chat mit welovesnow.ch. Neben ihm sei auch seine Familie infiziert gewesen, so Nef. Der Slalomfahrer wohnt momentan in Verbier, wo das Virus stark verbreitet war. Er sei rund eine Woche krank gewesen. Mittlerweile gehe es ihm aber wieder gut. (heg)

Tanguy Nef erlebte eine schwierige Zeit. (Bild: Keystone)

Fussball: Weiterer Corona-Fall in der Premier League

Torwart Aaron Ramsdale vom englischen Premier-League-Club AFC Bournemouth ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. «Es ist definitiv ein Schock. Ich war mit niemandem in Kontakt und habe es jetzt», sagte der 22-jährige Ramsdale am Dienstag der Zeitung «Sun». Er werde sich nun sieben Tage in Selbst-Isolation begeben, zeige jedoch keine Symptome.

Bereits am Wochenende hatte Bournemouth einen positiven Befund im Team bestätigt. Bislang war der Name des Betroffenen jedoch nicht kommuniziert worden. Insgesamt wurden bisher acht Personen aus den 20 Vereinen der englischen Top-Liga positiv auf das Virus getestet. 1744 Spieler und Mitglieder der Trainer- und Betreuerstäbe wurden in zwei Testreihen untersucht.

Seit Montag dürfen die Teams der Premier League ins Mannschaftstraining zurückkehren. Wettkampforientiertes Training ohne Einhaltung von Sicherheitsabständen ist demnach wieder erlaubt. Premier-League-Boss Richard Masters peilt den 12. Juni für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs an. (dpa)

Bournemouth-Goalie Aaron Ramsdale. (Bild: Keystone)