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Sport kompaktLiverpool darf wieder vom Titel träumen

Formel 1 darf am 5. Juli wieder starten +++ Cup-Teilnehmer per Los bestimmt +++ Olympia-Bronzegewinnerin Altmann muss aufhören +++ Van Eck wird Nachwuchstrainer bei GC +++ Champions League soll mit Blitz-Turnier entschieden werden +++

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Fussball: Premier League darf wieder aufgenommen werden

Die englische Premier League darf - unter strengen Auflagen - schon bald ihre Saison fortsetzen. Das kündigte der britische Minister für Sport und Kultur, Oliver Dowden am Samstag an. «Der Fussball kommt zurück», sagte er bei einer Pressekonferenz im Londoner Regierungssitz Downing Street. Zuschauer werden nicht zugelassen. Dafür werde eine Reihe von Spielen im britischen Free-TV gezeigt, sagte Dowden.

Premier-League-Geschäftsführer Richard Masters begrüsste die Entscheidung der Regierung. Gespielt werden solle voraussichtlich vom 17. Juni an, sagte er laut einer Mitteilung. Bis dahin sei aber noch viel Arbeit zu tun, um die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten. «Wenn alles gut geht, sind wir begeistert, die Saison 2019/20 schon in zwei Wochen wieder aufzunehmen», so Masters.

Auch andere Sportarten wie Kricket, Tennis, Formel 1, Golf und Rugby sollen bald schon wieder stattfinden können. Die neue Regelung in England gilt bereits vom 1. Juni an. (dpa)

Mohamed Salah und seine Liverpooler Kollegen können wohl bald über den Titel jubeln. (Bild: Keystone)

Formel 1: Bestätigt – Formel 1 kann am 5. Juli starten

Die Formel 1 ist bereit für ihren Neuanfang. Die Königsklasse des Motorsports darf nach mehrmonatiger Zwangspause wegen der Corona-Pandemie Anfang Juli in Österreich wieder starten. Wie das Gesundheitsministerium am Samstag nach Angaben der österreichischen Nachrichtenagentur APA bestätigte, erfülle das für die beiden Rennen am 5. und 12. Juli vom Veranstalter vorgelegte Gesundheitskonzept die aktuellen Erfordernisse. Die beiden Rennen in Spielberg sind der Auftakt in die Saison 2020.

Das Gesundheitsgutachten für den Doppel-Grand-Prix sieht unteranderem vor, dass sich Piloten und Formel-1-Personal vor der Einreise nach Österreich testen lassen. Zudem soll die Zahl der Mitarbeiter an der Strecke auf ein Minimum reduziert werden. Bei den Rennen in Österreich sollen laut Veranstalter höchstens 2000 Personen dem Tross der Rennserie angehören. Weitere Massnahmen wie die Unterbringung von Teams in getrennten Hotels sind vorgesehen. (dpa)

Die Formel 1 kann in Spielberg starten.
Die Formel 1 kann in Spielberg starten.
Foto: Keystone
Fussball: Cup-Teilnehmer per Los bestimmt

Erstmals in der Geschichte des Schweizer Cups wurden die Teilnehmer aus der Promotion League und der 1. Liga per Los bestimmt. Wegen der Corona-Krise hatten die Qualifikationen für den Wettbewerb 2020/21 nicht zu Ende gespielt werden können. In der Promotion League wurden die acht Teilnehmer aus allen teilnahmeberechtigten 13 Clubs (ohne U-21 Teams) ausgelost. In der 1. Liga konnten im Oktober 2019 die Spiele der ersten Qualifikationsrunde gespielt werden, die Duelle der zweiten Qualifikationsrunde waren ebenfalls bereits bekannt. Aus jeder Paarung wurde jeweils ein Teilnehmer für den Cup definitiv ausgelost. (lai)

Teilnehmer aus der Promotion League: Brühl, Cham, Bellinzona, Stade Nyonnais, Breitenrain, Bavois, Köniz, Black Stars, Delémont, Zug 94.

Teilnehmer aus der 1. Liga: Red Star ZH, Olympique de Genève, Tuggen, Schötz, Solothurn, Buochs, Meyrin, Vevey.

Fussball: Die erste «Geister-Titelfeier» war aussergewöhnlich

Am Freitagabend wurde der erste «Corona-Titel» vergeben: Red Bull Salzburg schlug Austria Lustenau im österreichischen Cupfinal 5:0. Beim Feiern betraten die Salzburger Neuland. Wie sieht es aus, wenn ein Team in der Corona-Krise einen Titel entgegennimmt und feiert – ohne sich zu berühren und ohne Fans? Salzburg zeigte der Fussballwelt als erstes Team vor, wie das geht. Die Bilder sind gewöhnungsbedürftig. Die Spieler reihten sich erst mit Abstand zu einander auf, stellten sich um die Siegermedaille an. Dann wurde der Pokal in Empfang genommen. Der Jubel fiel etwas verhalten aus. Keiner durfte sich von seinem Platz wegbewegen. Die Tribünen der Klagenfurter Wörthersee-Arena waren mit Ausnahme weniger Reporter leer. «Normalerweise würden wir jetzt herumspringen. Es ist ein ganz neues Gefühl, ohne Fans zu feiern», sagte Torschütze Dominik Szoboszlai. (red)

Fussball: Champions League soll mit Blitz-Turnier entschieden werden

Ein Geheimplan für die Champions League ist durchgesickert: Zwischen dem 8. und 29. August sollen alle Spiele in einer einzigen Stadt ausgespielt werden. Die deutsche «Bild» will aus Nyon, dem Hauptsitz der Uefa, zudem erfahren haben, dass alle Rückspiele gestrichen werden. In maximal zehn Tagen sollen in einer noch unbekannten Stadt (Finalort Istanbul wackelt) der Viertelfinal, Halbfinal und Final durchgeführt werden. Je zwei Viertelfinals an aufeinanderfolgenden Tagen, dann zwei Tage Pause. Je ein Halbfinal an aufeinanderfolgenden Tagen, dann zwei Tage Pause bis zum Endspiel. Dabei dürfen keine Zuschauer ins Stadion.

Mit Atlético Madrid, Paris Saint-Germain, Atalanta Bergamo und RB Leipzig stehen vier Viertelfinalisten bereits fest. Vier Achtelfinal-Rückspiele sind noch offen: Bayern gegen Chelsea (3:0), Barcelona gegen Napoli (1:1), Manchester City gegen Real Madrid (2:1) sowie Juventus gegen Lyon (0:1). Die Rückspiele sollen Ende Juli ausgetragen werden. (lai)

Eishockey: Olympia-Bronzegewinnerin Altmann muss aufhören

Livia Altmann beendet ihre Karriere mit 26 Jahren aus gesundheitlichen Gründen. Die Bündner Verteidigerin, die mit den ZSC Lions dreimal Meisterin und viermal Cupsiegerin wurde, leidet seit der WM 2019 an Nackenproblemen und konnte in dieser Saison nur noch dreimal für die Frauen der Lions auflaufen. Altmann war zwischenzeitlich auch an der Colgate University in den USA im College-Eishockey tätig, gewann mit der Schweiz Olympia-Bronze in Sotschi und wurde dreimal an Weltmeisterschaften als eine der drei besten Spielerinnen der Schweiz ausgezeichnet. (mke)

Livia Altmann beendet ihre Karriere.
Livia Altmann beendet ihre Karriere.
Foto: Keystone
Fussball: René van Eck wird Nachwuchstrainer bei GC

René van Eck übernimmt auf kommende Saison hin die U18-Mannschaft der Grasshoppers, wie der Club am Samsag mitteilte. Zuletzt arbeitete der Niederländer im Nachwuchs von Feyenoord Rotterdam. Früher stand der ehemalige Profi bereits an der Seitenlinie beim FC Thun, FC Luzern oder FC Carl Zeiss Jena. Als Aktiver spielte der heute 54-Jährige unter anderem für Luzern, Excelsior Rotterdam oder Nürnberg. Neuer Trainer des U16-Teams von GC wird zudem Ervin Gashi. Bis zuletzt trainierte der 29-Jährige die U16 des FC Solothurn. (lai)

Eishockey: Jörg wechselt von Lugano zu Lausanne

Stürmer Mauro Jörg wechselt vom Tessin in die Westschweiz. Der 30-Jährige hat auf kommende Saison hin einen Zweijahresvertrag bei Lausanne unterschrieben. Mauro Jörg begann seine Karriere beim EHC Chur und spielte später bei Davos oder den Rapperswil-Jona Lakers. Vergangene Saison verbuchte er für Lugano vier Skorerpunkte in 39 Spielen. (lai)

Fussball: Bayern-Profis verzichten bis Saisonende auf Teil des Gehalts

Die Spieler von Rekordmeister Bayern akzeptieren in Zeiten der Corona-Pandemie auch weiterhin Gehaltseinbussen. Das erklärte Präsident Herbert Hainer in der «Bild»-Zeitung (Samstag-Ausgabe). «Es ist sehr erfreulich, dass unsere Mannschaft vollstes Verständnis für die Situation hat und bis zum Saisonende weiter auf Gehalt verzichten wird», sagte der 65-Jährige. Bisher war ein Gehaltsverzicht der Münchner für den April in Höhe von 20 Prozent bekannt.

Wann diese Saison für den Bundesliga-Spitzenreiter endet, ist derzeit noch nicht klar. Die Liga soll am 27. Juni abgeschlossen werden. Sollten die Bayern den Cupfinal erreichen, müssten sie dort am 4. Juli in Berlin antreten. In der Champions League steht das Achtelfinal-Rückspiel gegen den FC Chelsea noch aus, das Endspiel dürfte voraussichtlich erst Ende August stattfinden, weil zuvor die anderen nationalen Ligen beendet werden sollen. (dpa)

Neuer, Kimmich, Pavard und Co. zeigen sich solidarisch.
Neuer, Kimmich, Pavard und Co. zeigen sich solidarisch.
Foto: Keystone
Basketball: NBA plant Neustart für 31. Juli

Die NBA plant den Neustart nach der Corona-Pandemie einem Bericht zufolge für den 31. Juli. Dies sei der Zieltermin für die Fortsetzung der Saison mit vier verschiedenen Szenarien, teilte NBA-Commissioner Adam Silver den Club-Besitzern am Freitag auf einer Telefonkonferenz mit, wie das Portal «The Athletic» berichtete. Die Saison in der Basketball-Profiliga war am 11. März aufgrund der Coronavirus-Krise ausgesetzt worden.

Nach dem Bericht von «The Athletic» gebe es vier Zeitplan-Optionen für eine Fortsetzung der Saison – mit 16 bis zu allen 30 Teams. Die erste Variante sehe direkte Playoffs mit 16 Mannschaften vor; eine andere würde 20 Teams in einer Gruppenphase umfassen, um Playoff-Teilnehmer und Ansetzungen zu bestimmen. Szenario drei: 22 Teams spielen im Turniermodus um die entscheidenden Finalplätze. Bei der vierten Option würden alle 30 NBA-Clubs nach einem abgestimmten Zeitplan zunächst 72 Spiele und danach ein sogenanntes Play-in-Turnier absolvieren. (dpa)

Fussball: Leverkusen zurück auf einem Champions-League-Platz

Bayer Leverkusen ist wieder auf einen Champions-League-Platz in der Fussball-Bundesliga vorgerückt. Die Rheinländer kamen am Freitagabend zum Auftakt des 29. Spieltages zu einem 1:0 (0:0) beim SC Freiburg und liegen mit nun 56 Punkten auf dem dritten Platz. Allerdings können RB Leipzig und Borussia Mönchengladbach mit Siegen am Wochenende wieder vorbeiziehen. Den Siegtreffer erzielte Jungstar Kai Havertz in der 54. Minute.

Havertz erster Spieler unter 21 mit 35 Toren

Nach seinem Führungstreffer am Freitagabend beim SC Freiburg ist Kai Havertz nun der erste Bundesliga-Spieler unter 21 Jahren mit 35 Toren auf dem Konto. Mit seinem Tor zum 1:0 in der 54. Minute stellte der 20-Jährige von Bayer 04 Leverkusen im Schwarzwald-Stadion eine Bestmarke auf. Bisher hatte Dieter Müller mit knapp über 21 Jahren den Bestwert zur 35-Tore-Marke gehalten. Ausserdem hat Havertz nun genauso viele Bundesliga-Tore für Leverkusen wie Ex-Nationalspieler Bernd Schneider erzielt. (nih/dpa)

Havertz darf sich freuen.
Havertz darf sich freuen.
Keystone
Leichtathletik: Bruno Galliker gestorben

Bruno Galliker, ein Grosser der Schweizer Leichtathletik und danach langjähriger Sportreporter beim Schweizer Radio, ist 89-jährig an den Folgen eines schweren Selbstunfalls gestorben. Galliker wurde an den Olympischen Spielen 1960 in Rom über 400 m Hürden in der Schweizer Rekordzeit von 51,0 Sekunden Sechster. An der EM 1958 gewann er Bronze wie auch vier Jahre später mit der 4-mal 400-m-Staffel. Galliker startete erst für den BTV Luzern und nach seinem Umzug nach Zürich für den TV Unterstrass. (mos)

Fussball: Gladbach ohne Embolo

Borussia Mönchengladbach muss vorerst auf Breel Embolo verzichten. Der junge Schweizer fällt mit einer Wadenprellung aus und fehlt somit den Gladbachern im Spiel gegen Urs Fischers Union Berlin. (nih)

Fussball: Champions-League-Finale nicht in Istanbul

Das diesjährige Champions-League-Finale soll nach Informationen der «New York Times» wegen der Corona-Pandemie aus Istanbul an einen anderen Ort verlegt werden. Das Blatt nannte als Quelle für den Bericht am Freitag eine nicht namentlich genannte Person, die mit dem Vorgang vertraut sei.

Ein Sprecher der Europäischen Fussball-Union (UEFA) erklärte auf Anfrage der Zeitung, es werde eine Reihe von Optionen geprüft, eine Entscheidung sei bisher nicht gefallen. Eine Arbeitsgruppe mit Vertretern von Ligen und Clubs erörtere Termine und Formate, damit die laufende Champions-League-Saison noch abgeschlossen werden könne. Eine Entscheidung soll nach einer für den 17. Juni geplanten Sitzung der UEFA-Exekutive fallen, die Gespräche der UEFA mit den Verantwortlichen in Istanbul sollten in der kommenden Woche abgeschlossen werden. Die türkische Metropole könnte demnach zu einem späteren Zeitpunkt zum Zuge kommen.

Das Champions-League-Finale war ursprünglich für diesen Samstag in Istanbul angesetzt, das Europa-League-Endspiel in Danzig sollte am 27. Mai stattfinden. Zuletzt waren der 29. und 27. August als mögliche neue Termine gehandelt worden. Spanische Medien hatten über Lissabon als möglichen neuen Austragungsort spekuliert, an dem auch die restlichen Spiele des Wettbewerbs als Geisterspiele stattfinden könnten. Die «New York Times» schrieb unter Berufung auf ihre Quelle von einer kleinen Zahl weiterer Kandidaten. (dpa)

Fussball: Xamax verpflichtet Djourou und Kouassi

Überraschung in Xamax: Kurz nach dem Ligaentscheid vermeldet der Club zwei Top-Transfers. So kommen vom Konkurrent FC Sion Johan Djourou (33) und Xavier Kouassi (30). Beide Spieler sind von Christian Constantin in der Corona-Krise entlassen worden. Dies, weil sie nicht zu einem Lohnverzicht bereit gewesen waren.

Sowohl Djourou als auch Kouassi unterschreiben bei Xamax einen Vertrag für die verbleibenden 13 Spiele der Saison. «Neuchâtel Xamax freut sich, die Ankunft von Xavier Kouassi und Johan Djourou bekannt zu geben, um sich dem schrecklichen Sprint zu stellen, der diesen Sommer beleben wird», heisst es in der Vereinsmitteilung. (nih)

Djourou bleibt der Super League erhalten.
Djourou bleibt der Super League erhalten.
Keystone

Fussball: Leicester-Coach war mit Corona infiziert

Brendan Rodgers, der Trainer des ehemaligen englischen Fussball-Meisters Leicester City, war im März nach Ausbruch der Pandemie mit dem Coronavirus infiziert. Die Auswirkungen der Krankheit verglich der Coach des Premier-League-Clubs mit seinem Aufstieg auf den rund 5900 Meter hohen Kilimandscharo, Afrikas höchsten Berg. Er sei «ungefähr eine Woche» krank gewesen, nachdem die Saison am 13. März unterbrochen wurde, und später positiv auf das Virus getestet worden. Die Auswirkungen habe er drei Wochen lang gespürt.

«Das Seltsamste war, deinen Geruch und den Geschmack zu verlieren. Du verlierst deine Kraft», schilderte der 47-Jährige. «Ich hatte das Gefühl, es war so, als ich einst den Kilimandscharo bestieg. Wenn du zu einem bestimmten Punkt in der Höhe kommst, gehst du und leidest wirklich.» Derzeit wird Rodgers immer noch zweimal pro Woche auf das Coronavirus getestet. (nih/dpa)

Rodgers wird noch regelmässig auf das Virus getestet.
Rodgers wird noch regelmässig auf das Virus getestet.
Keystone

Fussball: Dortmund trennt sich von Skibbe

Fussball-Bundesligist Borussia Dortmund trennt sich von Nachwuchstrainer Michael Skibbe. «Es stimmt, dass wir uns mit Michael Skibbe darauf verständigt haben, die Zusammenarbeit zu beenden», sagte Nachwuchskoordinator Lars Ricken den «Ruhr Nachrichten». Gründe nannte der Verein nicht. Erst Anfang Mai hatte der BVB bekannt gegeben, dass Skibbe statt der U19 in der kommenden Saison die U23 übernehmen solle.

Der 54 Jahre alte Skibbe war bereits von 1989 bis 2000 beim BVB als Nachwuchskoordinator, Trainer der U19, der Amateure sowie von 1998 bis Februar 2000 als Cheftrainer tätig. Danach wurde Skibbe Assistent von DFB-Teamchef Rudi Völler bei der Nationalmannschaft, trainierte unter anderem die Bundesligisten Bayer Leverkusen, Eintracht Frankfurt und Hertha BSC. Am 1. Juli 2019 war er zum BVB zurückgekehrt. (nih/dpa)

Skibbe war auch in der Schweiz Trainer, etwa bei den Grasshoppers.
Skibbe war auch in der Schweiz Trainer, etwa bei den Grasshoppers.
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Eishockey: Dominique Rüegg vom ZSC zu Leksand

Mit Dominique Rüegg spielt eine weitere Nationalmannschaftsspielerin künftig in Schweden. Die 24-jährige Stürmerin der ZSC Lions hat bei Leksands IF für eine Saison unterschrieben. (mke)

Fussball: Saisonende für Dahoud

Für den zuletzt formstarken Mittelfeldspieler Mo Dahoud vom Fussball-Bundesligisten Borussia Dortmund ist die Saison vorzeitig beendet. Bei dem 24-Jährigen wurde nach dem 0:1 im Top-Spiel gegen den FC Bayern München eine Knieverletzung festgestellt. «Es ist ein kleines Problem, nichts Schlimmes. Aber leider fällt er für den Rest der Saison aus», sagte Trainer Lucien Favre am Freitag. Im kommenden Spiel am Sonntag (18.00 Uhr/Sky) beim Tabellenletzten SC Paderborn fehlen zudem weiterhin Captain Marco Reus sowie die Abwehrspieler Dan-Axel Zagadou und Nico Schulz. (dpa)

Formel 1: Williams soll verkauft werden

Der Formel-1-Traditionsrennstall Williams steht zum Verkauf. Wie die Williams Grand Prix Holding am Freitag bekanntgab, denkt die Unternehmensführung aufgrund anhaltender finanzieller Probleme in der Coronavirus-Krise ernsthaft über diesen Schritt nach. Ein weiterer Grund für diese Maßnahme sind heftige finanzielle Verluste im Geschäftsjahr 2019. Zudem wurde der Vertrag mit Hauptsponsor ROKiT überraschend gekündigt. Dieser wäre nach einer Verlängerung im Vorjahr eigentlich noch bis 2023 gültig gewesen. (dpa)