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Wirbel um SVP-Inserat in Gay-Magazin

Eine Anzeige gegen das Schutzgesetz für Homosexuelle lässt die Aids-Hilfe zu Boykottmassnahmen greifen. Jetzt sollen ihr Bundesgelder gestrichen werden.

Das betroffene Magazin «Display». Foto: PD
Das betroffene Magazin «Display». Foto: PD

Aufrufe zu Hass und Diskriminierung gegen Schwule und Lesben sollen in Zukunft strafbar sein. Am 9. Februar 2020 entscheidet das Schweizer Stimmvolk darüber, ob die Anti-Rassismus-Strafnorm künftig auf die sexuelle Orientierung ausgedehnt wird.

Das Komitee «Sonderrechte Nein», das sich aus ­homosexuellen SVP- und anderen, meist rechtsbürgerlichen Politikern zusammen­setzt, ist gegen diese Änderung des Strafgesetzbuches und des Militärstrafgesetzes. Lesbische, schwule, bisexuelle, transsexuelle und intersexuelle Menschen sollen als gleichwertig akzeptiert, aber nicht als schwache Minderheit behandelt werden. «Wir wollen Gleichstellung, keine Sonderrechte», heisst es in grossen roten Lettern in einem Inserat, das erschienen ist in der aktuellen Ausgabe des Gay-Magazins «Display», das rund 40'000 Leser hat.

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