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«Wenn ich als Captain nicht solidarisch bin, wer sonst?»

Am Dienstag gegen Schweden gesperrt: Stephan Lichtsteiner, der Chef, dem viel am Thema Integration liegt. Foto: Maja Hitij/Getty Images

Was ist an dieser WM für die Schweiz möglich?

Und jetzt? Was liegt drin?

Viertelfinal also.

Was macht diese Mannschaft aus, gerade im Vergleich zu 2014 und 2016? Was ist jetzt anders als damals?

Das zeigt …

Fussball, 1961: Weg frei nach Chile Drei Monate nach Beginn des Mauerbaus findet in Berlin die Barrage der Schweiz gegen Schweden statt. Die Schweiz macht aus einem 0:1 ein 2:1 und reist 1962 an die WM nach Chile. (Bild: 12. November 1961)
Fussball, 1994: Spektakel in Bern 1:2 liegt die Schweiz nach einer Stunde gegen Schweden zurück. Dann steigert sie sich zu einer spektakulären Leistung und siegt 4:2. Es ist ihr erster Sieg auf dem Weg an die EM 1996 in England. (12. Oktober 1994)
Eishockey, 2013/2018: Die Sedins und die Penaltys Zweimal steht das Tre-Kronor-Team den Schweizern vor WM-Gold: 2013 finden diese gegen die Sedins kein Rezept und verlieren 1:5. Fünf Jahre später unterliegen sie erst im Penaltyschiessen. (20. Mai 2018)
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Was ist der Anteil von Vladimir Petkovic als Trainer?

Petkovic hat nach dem Spiel gegen Costa Rica gesagt, in einigen Situationen hätte die Mannschaft versucht zu ­verlieren, aber im Augenblick sei es schwierig zu verlieren. Ist das für Sie sinnbildlich?

Aber kann Ihr Team nicht mehr verlieren?

Valon Behrami redete davon, dass die Mannschaft gar ein wenig arrogant gewesen sei.

«Da hat einer einmal einen schlechten Tag und sagt etwas, das nicht so gut ist. Dann lässt man ihn in Ruhe und sagt: Das kann es geben.»

Was fehlt dieser Mannschaft? Ein absoluter Torjäger?

Wie funktioniert diese Mannschaft mit ihren höchst unterschiedlichen Charakteren?

Und daneben?

Wenn Sie von jung reden, Sie sind mit Ihren 34 …

Macht Sie diese Gruppe jünger?

Wo sind Sie daheim? Beim Pokern oder beim Tischtennis?

Der Einsatz sind Streichhölzer?

Wie stehen Sie da?

Eine WM ist mental anspruchsvoll. Wie erleben Sie das?

Den besonderen emotionalen Moment gab es beim Spiel gegen Serbien, mit dem ­Doppeladler-Jubel von Xhaka und Shaqiri – und zur grossen Überraschung auch von Ihnen. Was ist da im Team passiert?

. . . vor dem Spiel gegen Serbien.

Wie von Xhakas Vater, den die Serben über drei Jahre ins Gefängnis gesteckt hatten.

. . . mit dem Doppeladler …

Und dann jubeln Sie mit.

Aber Ihre Reaktion, Ihr Adler, war das ein bewusster Akt?

Haben Sie das Gefühl, dass die albanischstämmigen Spieler Ihnen dankbar sind? Dass sie sich sagen: Für unseren Captain sind wir jetzt erst recht da?

. . . damals regten Sie eine Diskussion um kulturelle ­Offenheit an und um Schweizer Identifikationsfiguren, die man nicht vergessen dürfe …

Bedankte sich Xhaka bei Ihnen?

Was lernen Sie aus dem Vorfall?