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Vincenz soll Geld zurückzahlen

Raiffeisen sieht sich getäuscht und versucht, den umstrittenen Vertrag mit Investnet rückgängig zu machen.

Arthur Rutishauser
Ex-Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz soll belangt werden. Foto: Esther Michel
Ex-Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz soll belangt werden. Foto: Esther Michel

Ein Jahr nachdem die SonntagsZeitung bekannt gemacht hat, dass die Finanzmarktaufsicht (Finma) gegen Raiffeisen ein sogenanntes Enforcement-Verfahren durchführt, handelt die Bank endlich. Sie will den Kauf der Beteiligungsgesellschaft Investnet, der das Verfahren ausgelöst hat, rückgängig machen.

Sprecher Dominik Chiavi bestätigt: «Raiffeisen Schweiz hat sämtliche Verträge im Kontext Investnet zwischen Raiffeisen einerseits und Peter Wüst, Andreas Etter, Aneco AG und Pierin Vincenz anderseits, bis in das Jahr 2012 zurück, als Raiffeisen Schweiz den Aktientauschvertrag mit Peter Wüst und der Aneco AG (100% im Besitz von Andreas Etter) geschlossen hatte, angefochten.» Willensmängel können dann geltend gemacht werden, wenn ein Käufer durch absichtliche Täuschung zu einem Vertragsabschluss verleitet worden ist.

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