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«Viele Eltern überschätzen die Intelligenz ihrer Kinder»

ETH-Lernforscherin Elsbeth Stern über Gymiprüfungen, schlechte Lehrer und den IQ von Buben und Mädchen.

«Heute gilt: Das Boot ist voll. Und die Akademikereltern wollen ihre Kinder nicht aus dem Boot rauslassen»: Elsbeth Stern. Fotos: Philipp Rohner

«Heute gilt: Das Boot ist voll. Und die Akademikereltern wollen ihre Kinder nicht aus dem Boot rauslassen»: Elsbeth Stern. Fotos: Philipp Rohner

Nadja Pastega@sonntagszeitung

In den Schweizer Gymnasien sitzen oft die falschen Schüler. Fast jeder dritte, der den Sprung geschafft hat, ist eigentlich zu dumm fürs Gymi, sagt die ETH-Professorin Elsbeth Stern. Das hat verschiedene Gründe.

Frau Stern, unsere Gesellschaft gründet auf einem grossen Versprechen: Jeder kann alles erreichen. Heisst das, mit viel Förderung kann aus jedem ein Gymnasiast werden?
Nein, das zu sagen, ist übertrieben. Menschen unterscheiden sich in ihren Fähigkeiten. Deshalb kann bei gleicher Anstrengung nicht jeder alles erreichen. Wir sollten aber sicherstellen, dass jeder das erreichen kann, wofür er die Fähigkeiten mitbringt.

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