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Verloren und vergessen

Ein Besuch bei den Kindern des Waadtländer Jihadisten Damien G. in einem syrischen Internierungslager. Sie blicken einer ungewissen Zukunft entgegen.

Kurt Pelda, al-Hol
Die Familie des Waadtländer Jihadisten Damien G. alias Abu Suleiman al-Swissri: Frau Yusra und die Kinder Aisha, Sabri und Nadim (v. l.). (Foto: Kurt Pelda)
Die Familie des Waadtländer Jihadisten Damien G. alias Abu Suleiman al-Swissri: Frau Yusra und die Kinder Aisha, Sabri und Nadim (v. l.). (Foto: Kurt Pelda)

Ohne Schuhe trippelt Sabri* durch das Internierungslager. Von der Sonne aufgeheizt wie im Backofen, verbrennen die spitzen Schottersteine seine Fusssohlen. Der Dreijährige macht einen gequälten Eindruck und hängt sich an die Hand seiner Mutter. Auf dem anderen Arm trägt Yusra M. Sabris kleine Schwester Aisha*, auch sie ist barfuss. Yusra gibt Sabri die Schuld, dass er ohne Sandalen unterwegs ist: Er habe seine Schuhe im Zelt vergessen, in der die Familie untergebracht ist. Die Kinder sind schmutzig, und aus Sabris Nase läuft Schleim, der langsam eintrocknet.

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