Facebook blockiert Schweizer Strafverfolger

Das soziale Netzwerk liefert nur bei jeder dritten Behördenanfrage Daten über seine Nutzer – oft geht es um Terrorismus.

Facebook-Chef Zuckerberg entschuldigt sich vor dem US-Kongress für den Daten-Skandal um Cambridge Analytica. (Video: Reuters/Tamedia)
Dominik Balmer@sonntagszeitung

Für Facebook sind Daten nicht gleich Daten. Wenn es darum geht, die Bedürfnisse der Werbekunden zu befriedigen, stehen beim weltweit grössten sozialen Netzwerk Tür und Tor offen. Das zeigt der Skandal um die Datenauswertungsfirma Cambridge Analytica, die persönliche Daten von mehr als 87 Millionen Facebook-Nutzern absaugte und illegal weiterverwendete. Seit 2015 wusste Facebook-Gründer Mark Zuckerberg Bescheid. Trotzdem liess er die Diebe gewähren.

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