Die Taxi-Zelle

Rund 15 Personen aus Genf und Umgebung wollten sich dem IS anschliessen. Rekrutiert und radikalisiert wurden sie von zwei Taxifahrern.

Moschee in Petit-Saconnex: Die Chauffeure Youssef K. und Sami C. fanden hier nicht nur Taxikunden Foto: Keystone

Moschee in Petit-Saconnex: Die Chauffeure Youssef K. und Sami C. fanden hier nicht nur Taxikunden Foto: Keystone

Kurt Pelda@KurtPelda
Thomas Knellwolf@KneWolf

«Sind Sie beunruhigt wegen einer Radikalisierungssituation?», steht auf einem Faltblatt, das in einem Schaukasten aushängt. Dem Betrachter wird geraten, eine 0800-Nummer zu wählen, «gratis, anonym und vertraulich», falls er einen Verdacht schöpft.

Ein älterer Araber im weiten Gewand tritt aus dem Regen in den Eingangsbereich des Gotteshauses. Er zieht einen Rollkoffer hinter sich her, an dem noch das Gepäcketikett der Fluggesellschaft hängt. Er verschwindet hinter einer automatischen Schiebetür im Innern der Moschee, ohne die Aushänge zu beachten.

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