Ärztinnen beklagen Machokultur in Spitälern

In Spitälern schafft es nur eine Minderheit der Frauen in Chefpositionen. Nun wird die Forderung nach einer Quote laut.

Von 36'900 Medizinern sind mittlerweile fast 15'200 weiblich: Eine Ärztin mit einem Stethoskop. Bild: Pablo K.

Fabienne Riklin@sonntagszeitung

Frau Doktor ist heute nicht die Ausnahme, sondern die Regel. Wie neuste Zahlen der Ärzteverbindung FMH zeigen, haben vergangenes Jahr zum siebten Mal in Folge mehr Frauen als Männer einen Facharzttitel erworben. 891 waren es 2017. Das sind 59 Prozent. Besonders beliebt: die Kinder- und Jugendmedizin, Gynäkologie und Geburtshilfe sowie Zahnmedizin. Vermehrt erobern junge Ärztinnen aber auch Männerdomänen. Prozentual stark zugenommen hat der Anteil an Chirurginnen sowie Urologinnen.

SonntagsZeitung

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt