Rückkehr unerwünscht

Bundesbern will drei in Syrien inhaftierten Schweizer Islamistinnen nicht helfen. Die Gründe.

Das Gebiet wird von Milizen kontrolliert: Essen für die Zelleninsassen im Gefängnis von Qamishli im Nordosten von Syrien. Foto: Reuters

Das Gebiet wird von Milizen kontrolliert: Essen für die Zelleninsassen im Gefängnis von Qamishli im Nordosten von Syrien. Foto: Reuters

Kurt Pelda@KurtPelda

Drei Schweizerinnen und ein Baby sitzen in kurdischen Internierungslagern im Nordosten Syriens fest. Die Bieler Freundinnen Martina R.* (36) und Amina B.* (24) sowie die Lausannerin Selina S.* (29) ­haben sich 2014 beziehungsweise 2015 dem Islamischen Staat (IS) angeschlossen. Nach dem Fall der IS-Hochburg Raqqa im Oktober 2017 gerieten sie jedoch in Gefangenschaft kurdischer Milizen, wie und wann genau ist unklar. Selina S. hat ausserdem eine kleine, in der Konfliktzone geborene Tochter, die ebenfalls die Schweizer Staatsbürgerschaft besitzt.

SonntagsZeitung

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