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Retter in der Satirenot

Seit dem Ende von «Giacobbo/Müller» tut sich das Schweizer Fernsehen schwer in Sachen Late Night – obwohl es Talente wie Michael Elsener gibt.

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Andreas Tobler@tobler_andreas

Es gibt mindestens drei Dinge, von denen der Mensch nicht genug bekommen kann: Geld, Liebe und intelligente Unterhaltung. Was Letzteres betrifft, kann uns in Zukunft vielleicht der Mann helfen, der fürs Foto in eine Kiste gestiegen ist: Michael Elsener, der sich in seinem Beruf als Komiker alles andere als weltflüchtig zeigt, sich nicht versteckt. Der 32-Jährige steht vielmehr für eine Satire neueren Typs: eine, die Aktualität nicht mit industriellen Pointen abfertigt und nicht alles in Witze verwurstet. Stattdessen Themen aufgreift, an die sich andere nicht wagen. Weil sie ihnen zu bekannt, zu dröge oder zu schwierig scheinen.

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