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Der Bieler Moschee droht das Aus

Das durch den Hassprediger Abu Ramadan ins Rampenlicht geratene Gotteshaus soll verkauft werden. Doch die Spendensammlung des Trägervereins läuft nicht wie erhofft.

Der Imam Abu Ramadan predigt angeblich nicht mehr – er schadet wohl der Spendensammlung. Fotos: TDG
Der Imam Abu Ramadan predigt angeblich nicht mehr – er schadet wohl der Spendensammlung. Fotos: TDG

«Der Verein Arrissala und seine Mitglieder wünschen keine Medienpräsenz in ihrer Gebetsstätte.» Das Schild mit der zweisprachigen Aufschrift hing bis vor kurzem am Eingang der Bieler Ar’Rahman-Moschee. Diese ist seit geraumer Zeit durch die Hasskommentare ihres libyschen Predigers Abu Ramadan ins Rampenlicht geraten. Doch nun soll Schluss sein, und zwar nicht nur mit dem Zutrittsverbot für Journalisten, sondern auch mit den Freitagspredigten von Abu Ramadan. Dies zumindest sagt der Präsident des Arrissala-Trägervereins, Ahmed Benzerrouk. Der Vereinsvorstand habe entschieden, den 66-jährigen Abu Ramadan als Imam mit sofortiger Wirkung abzusetzen. Man suche nun einen gemässigten Prediger.

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