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«Migranten sollten ihre Kinder möglichst früh holen»

Eine Zürcherin in Bern: Silvia Steiner am Sitz der Erziehungsdirektorenkonferenz im Haus der Kantone an der Berner Speichergasse. Bild: Paolo Dutto

All diese Probleme im ­Bildungsbericht: Haben denn die Schulreformen der letzten 20 Jahre gar nichts gebracht?

Ist das gut? Lehrpersonen glauben, dass die Schule damit überfordert sei und ihrer Hauptaufgabe, nämlich Bildung zu vermitteln, nicht mehr gerecht werden könne.

Sollte man nicht gerade darum wieder zurück zur Schule, die weniger individualisiert und wieder mehr in unterschiedliche Klassen separiert?

Das heisst?

Das kostet nichts.

Zu einem Leistungsgefälle führt auch die Migration. Muss die Schule vor der Einwanderung kapitulieren?

Wie denn?

Das Gegenteil geschieht. Die Politik will den Familiennachzug erschweren.

«Wenn die Frauen etwas nicht wollen, wird das immer negativ ausgelegt.»

Wie soll das konkret gelingen?

So oder so ist Migration eine Belastung für die Schule. Studien sagen, dass das Leistungsniveau in Klassen mit vielen Migranten allgemein sinkt.

Aber manche Familien ziehen weg, weil es viele Ausländer in der Schule hat.

Sie haben keine Angst vor einer Ghettoisierung und keinen Bedarf für Einheimischen- Quoten in den Schulen?

Der Bildungsbericht zeigt auf, dass Mädchen zu wenig für mathematisch-naturwissenschaftliche Fächer, die ­sogenannten Mint-Fächer, begeistert werden können. Woran liegt es?

Der Bericht kommt sogar zum Schluss, Knaben seien kompetitiver als Mädchen.

Der Ruf nach mehr jungen Frauen in technischen Berufen und höherer Kompetitivität kommt aus der Wirtschaft.

Will die Wirtschaft nur verstecken, dass sie ihre Hausaufgaben bei der Frauenförderung nicht gemacht hat?

Das heisst?

Braucht es Frauenquoten?

Wie haben Sie es mit der Frauenförderung?

Wie motivieren Sie sich für Ihren Führungsjob?

Wie hatten Sie es in der Schule mit Mint-Fächern?

Wie erlebten Sie die Schulzeit?

Warum studierten Sie Jus und gingen danach in die Strafverfolgung?

Warum tut man sich all die Grausamkeiten an, mit denen die Strafverfolgungsbehörden konfrontiert sind?

Sie waren diese Woche beim Papst in Genf. Muss oder darf man als CVP-Mitglied an einem solchen Anlass teilnehmen?

In der CVP sorgt der stramm konservative Kurs von ­Präsident Gerhard Pfister für interne Kritik, gerade auch im Kanton Zürich. Zu Recht?

Trotzdem verlor die CVP zuletzt bei vielen Wahlen in den Kantonen und Gemeinden.

Selbst in den Stammlanden haben die Leute immer weniger Lust, CVP zu wählen.

Sie wurden bereits als Nach­folgerin von Bundesrätin Doris Leuthard gehandelt. Sind Sie interessiert, jetzt, da Leuthards Rücktritt naht?

Das schmälert Ihre Chancen. Haben Sie wirklich kein Interesse?